Anansi Boys


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Fakten

Anansi Boys
OT: Anansi Boys
Autor: Karsten Singelmann
Verlag: Heyne
Veröffentlichung: 2007
Seiten: 447

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Kurzübersicht

Fat Charlie Nancy, ein in Florida aufgewachsener Schwarzer, hat seine Heimat verlassen und ist zu seiner Verlobten Rosie nach London gezogen, wo er ein in jeder Hinsicht stinknormales Leben als Buchhalter in einer Künstleragentur führt. Als der sympathische Workaholic versucht, seinen Vater, mit dem er schon seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte, zu seiner Hochzeit einzuladen, erfährt er, dass dieser erst vor Kurzem gestorben ist. Er fliegt kurzerhand in die Staaten zurück, um sich um das Begräbnis zu kümmern. Und in seiner früheren Heimatstadt wird er mit zwei Überraschungen konfrontiert: Er erfährt von einer Freundin der Familie, dass sein Vater die irdische Verkörperung des westafrikanischen Spinnengottes Anansi war und dass es einen ihm bislang unbekannten Bruder namens Spider gibt, der einige Fähigkeiten seines Vaters geerbt hat. Charlie nimmt Kontakt mit Spider auf, und als dieser ihn schließlich besucht, gerät Charlies Leben völlig aus dem Ruder. Um seinen lästigen Bruder wieder loszuwerden, muss er über sich selbst hinauswachsen und zu einem wahren Göttersohn werden.

Review

Neil Gaiman hat sich nicht nur im Comic-Sektor einen Namen gemacht, er hat in den letzten Jahren mit Romanen wie „Stardust“ (dt. „Sternenwanderer“), „Neverwhere“ (dt. „Niemalsland“) oder „American Gods“ für Furore gesorgt. Der im Universum von „American Gods“ spielende Roman „Anansi Boys“ ist sein neuestes Meisterwerk, das mit dem British Fantasy Award 2006 ausgezeichnet wurde.
geschrieben von: Hermann Urbanek

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