
Autor: Bernd Frenz
Verlag: Zaubermond
Seiten: 250
Veröffentlichung: 2001
Pierre LeRoy gelangt über eines der geheimnisvollen Tore aus atlantischer Zeit in die chinesische Provinz Xi´an, wo er in der Stadt der Toten umherirrt, bevor er zurückgeholt werden kann. Und während die Abenteurer Tom Ericson und Gudrun Heber um das Leben ihres Kollegen LeRoy kämpfen, spitzt sich die Situation in der Ausgrabungsstätte bei Kengtong in Burma zu. Dort versucht Connor, der schottische Butler und Computerspezialist der Abenteurer, hinter das Geheimnis des dort befindlichen unterirdischen Tores zu kommen. Doch durch ihre Aktivitäten haben die Archäologen der privaten Forschungsgruppe A.I.M. („Analytic Institute for Mysteries) neben sehr irdischen Verbrechersyndikaten auch uralte Mächte wieder zum Leben erweckt. Stehen diese in den Diensten der Echsenrasse, die einst für den Untergang von Atlantis verantwortlich war?
„Die Abenteurer“ können trotz ihrer relativ kurzen Existenz schon auf eine wechselhafte Geschichte verweisen. Zunächst als Heftserie von Hubert Haensel konzipiert, wurde sie mit Band 38 eingestellt, nur um dann in fünf Taschenbüchern neu herausgebracht und vorerst zum Abschluss gebracht zu werden. Dann übernahm Zaubermond die Rechte und startete einen zweiten Zyklus, in dem wieder Science-Fiction, Krimi, Fantasy und Grusel, vermischt mit einem ausgearbeiteten archäologischen Hintergrund geboten werden. Mit Bernd Frenz, dem bereits durch seine Mitarbeit an „Maddrax“ bekannten Autor, hat der Verlag einen guten Griff getan. Sein erster Beitrag zur Serie besticht durch Stil und handwerkliches Können.