
Autor: Alexander Kröger
Verlag: Kröger
Seiten: 302
Veröffentlichung: 2003
Die Kumpels im Kohlebergbau staunen nicht schlecht, als die Grabschaufel des Schaufelradbaggers im Flöz auf einen Metallklumpen stößt, der nach dem Ausbaggern aus der Kohle die Form eines Shuttles aufweist. Da das Flöz aus dem Miozän, einer Epoche des Tertiärs stammt, muss das Gebilde vor rund zehn Millionen Jahren in die damals urweltliche Landschaft eingedrungen sein. Die Geschäftsführung informiert umgehend die Behörden über den mysteriösen Fund, und Wissenschaftler treffen vor Ort ein, um das Shuttle, dessen Oberfläche aus einer Titaniumlegierung besteht, zu untersuchen und ihm seine Geheimnisse zu entreißen. Als ihnen gelingt, das Gefährt zu öffnen, erwartet die Wissenschaftler im Innern des außerirdischen Flugkörpers einiges an Überraschungen. Aber der Fund ruft auch Elemente auf den Plan, die finstere Pläne verfolgen.
Alexander Kröger gehörte zu DDR-Zeiten zur ersten Garde der dortigen SF-Autoren, und er ist einer der wenigen, denen es auch nach der Wende gelang, im Geschäft zu bleiben. Im Eigenverlag publiziert er pro Jahr zwei Bände, einen seiner Klassiker in überarbeiteter Neuauflage und einen neuen Roman. Zu letzteren gehört ebenfalls „Begegnung im Schatten“. Auch in seinem neuesten SF-Roman ist Kröger der Tradition früherer Jahre treu geblieben: eine spannende Geschichte vor dem Hintergrund einer möglichen Zukunft zu erzählen, die aus der Gegenwart heraus extrapoliert wurde.