
Autor: Akif Pirincci
Verlag: Eichborn
Seiten: 271
Veröffentlichung: 2002
Francis, der bekannte Kater und Detektiv wider Willen, ist ein bisschen ruhiger geworden. Vor allem will er die Grauen seiner Vergangenheit hinter sich lassen und seine Tage nur mehr in Ruhe und Beschaulichkeit verbringen. Doch als er einen strangulierten Artgenossen an einer Gartenmauer findet, ist seine kriminalistische Leidenschaft erneut geweckt. Einziges Problem ist Adrian, ein junger Kater, der just zu diesem Zeitpunkt die Wege des Katzendetektivs kreuzt und der diesem gleich vom Fleck weg höchst suspekt ist. Francis wittert in ihm einen Rivalen, denn er besitzt alles, was er selbst in seinem fortgeschrittenen Alter zu verlieren beginnt. Da passieren weitere Morde nach dem gleichen Muster. Die Suche nach Täter und Motiv führt die beiden schließlich zur „Animal Farm“, in der Katzen für genetische Experimente missbraucht werden.
Auch in seinem vierten „Felidae“-Roman um den sympathischen Kater Francis erweist sich Pirincci nicht nur als bekennender Katzenliebhaber, sondern auch als exzellenter Schriftsteller, der es versteht, eine mit flotten Sprüchen verbrämte spannende Handlung mit Kritik an kriminellen Machenschaften und zweifelhaften wissenschaftlichen Experimenten zu verknüpfen und dabei ein höchst unterhaltsames Garn zu spinnen. Wenn es Francis nicht schon geben würde, müsste man ihn glatt erfinden!