
Originaltitel: Something From the Nightside
Autor: Simon R. Green
Verlag: Feder & Schwert
Seiten: 201
Veröffentlichung: 2007
John Taylor ist ein leicht heruntergekommener Privatschnüffler, dessen Spezialität das Auffinden von verschwundenen Personen ist. Da die Geschäfte in letzter Zeit nicht gut gingen und seine Gläubiger schon langsam die Geduld mit ihm verlieren, ist er hocherfreut, als eine offensichtlich gut situierte Dame in seinem schäbigen Büro auftaucht und ihn beauftragt, nach ihrer verschwundenen Tochter zu suchen. Doch als er hört, wohin das Mädchen offensichtlich ausgerissen ist, möchte er den Fall am liebsten zurücklegen. Es befindet sich nämlich in Nightside, einem mystischen und geheimnisvollen Stadtteil von London, wo es immer drei Uhr morgens ist, es also niemals Tag wird. In Nightside sind alte Mythen und Legenden lebendig, und hier, in diesen zweieinhalb Quadratkilometern Hölle, ist nichts so wie es scheint, und alles ist möglich. Taylor weiß das, denn er wurde hier geboren und hat sich geschworen, nie mehr hierher zurückzukehren. Doch er hat keine Wahl, er kann nicht mehr zurück.
Simon R. Green hat sich auch bei uns mit seinen Space Operas einen Namen gemacht, man denke nur an den „Todtsteltzer“-Zyklus, nun legte er mit diesem ersten Roman der „Geschichten aus der Nightside“ eine faszinierende Mischung aus moderner Phantastik und hard-boiled Kriminalroman vor.