
Autor: Monika Felten
Verlag: Weitbrecht
Seiten: 476
Veröffentlichung: 2001
Mehr als zehn Sommer sind vergangen, seit die Gütige Göttin vom Erhabenen An-Rukhbar, der Verkörperung des Bösen aus einer anderen Dimension, besiegt und in ein magisches Gefängnis eingeschlossen wurde. Den Kämpfen fielen die meisten Nebelelfen wie auch fast alle Riesenalpen (mit hoher Intelligenz ausgestattete Fluglebewesen) zum Opfer. Die Druiden, die die Kämpfe überlebten, wurden hingerichtet. Zuvor gelang es aber dem mächtigsten von ihnen, den Erhabenen zu verfluchen und die Geburt eines Retters bei einer bestimmten Mondkonstellation zu prophezeien, der die Menschen Thales aus der Knechtschaft erlösen und die Göttin aus ihrem Gefängnis befreien würde. Trotz des Einsatzes von Magie und grausamer Unterdrückungsmaßnahmen wird bei einer Doppelmondfinsternis ein Mädchen geboren, das bei den letzten, im Verborgenen lebenden Priesterinnen der Göttin heranwächst. Als Sunnivah von ihrer Bestimmung erfährt, scheut sie zuerst davor zurück. Doch die Grausamkeit des Erhabenen und seiner willfährigen Kreaturen macht ihr schließlich klar, dass sie sich ihrer Bestimmung nicht entziehen kann. Diese führt sie zuerst ins Zentrum des Feindes, in die Feste Nimrod, in deren unterirdischen Gewölben der Stab der Göttin aufbewahrt wird, ohne den diese nicht befreit werden kann, und schließlich zum Himmelsturm, den sie zur Nacht der Lichter erklimmen muss.
Mit „Elfenfeuer“ legte Monika Felten ihren ersten Fantasy-Roman vor, eine rundum stimmige neue Variation des ewigen Kampfes zwischen Gut und Böse. Background und handelnde Personen sind so überzeugend gezeichnet, dass man kaum glauben kann, dass es sich dabei um einen Debütroman handelt.