
Originaltitel: The Farthest Shore
Autor: Ursula K. Le Guin
Verlag: Carlsen
Seiten: 320
Veröffentlichung: 2003
Der Magier Ged, dessen bisheriger Lebensweg in „Der Magier der Erdsee“ und „Die Gräber von Atuan“ geschildert wurde, ist jetzt, gezeichnet von zahlreichen Kämpfen gegen dunkle Mächte, Erzmagier von Erdsee und residiert auf Rok, der Insel der Weisen und dem Zentrum der Magie. Dort wird er vom jungen Prinzen Arren aufgesucht, der ihm eine Hiobsbotschaft überbringt: Auf ganz Erdsee scheinen die Quellen der Zauberkraft zu versiegen und die alten Worte der Macht beginnen ihre Wirkung zu verlieren. Um sich selbst ein Bild von den Vorkommnissen zu machen und die Ursache für das mysteriöse Geschehen zu finden, starten die beiden mit der „Weitblick“ auf eine lange und gefährliche Reise, die sie zur Stadt Hort, nach Lorbanery und schließlich zu den Drachen der Erdsee führt, wo ihnen die Folgen des Magieverlusts auf drastische Weise vor Augen geführt werden. Die Drachen schließlich geben den Suchenden den entscheidenden Hinweis auf die Insel Selidor, wo sie die Lösung aller Rätsel finden.
„Das ferne Ufer“ ist der Abschlussband der ursprünglichen „Erdsee“-Trilogie und vermutlich der beste Band der Serie, mit der die Amerikanerin Ursula K. Le Guin einen Klassiker der Fantasy-Literatur schrieb. In späteren Jahren verfasste sie noch weitere Romane und Kurzgeschichten um diese faszinierende Inselwelt, die Carlsen ebenfalls neu auflegen wird.