Autor: Jörg Kastner
Verlag: Knaur Verlag
Seiten: 415
Veröffentlichung: 2005
Man schreibt das Jahr 1669, und Amsterdam befindet sich in Aufruhr. Zwei angesehene Bürger der Stadt haben völlig unmotiviert bestialische Morde begangen und befinden sich nach ihrer Schreckenstat im Zustand völliger geistiger Verwirrung. Einer der Täter ist der beste Freund des jungen Malers Cornelis Suythof, einem großen Bewunderer des Meisters Rembrandt, der sich seinen Lebensunterhalt als Aufseher in einer Besserungsanstalt verdient. Cornelis nimmt sich vor, Licht in diese mysteriöse Angelegenheit zu bringen und findet auch heraus, dass ein und dasselbe Ölgemälde sich zum Zeitpunkt der Tat in der Nähe der Männer befand, ein harmloses Porträt wie von Rembrandts Hand, farblich jedoch von einem intensiven Blau, der Farbe, die Rembrandt stets vermied. Als das „Todesbild“ auf rätselhafte Weise verschwindet, weiß sich Cornelis keinen anderen Rat, als beim alten, verbitterten Meister als Schüler anzuheuern. Und während er zarte Bande zu dessen Tochter knüpft geht die rätselhafte Mordserie weiter.
Jörg Kastner hat sich in den letzten Jahren als Verfasser sorgfältig recherchierter und immens spannender historischer Romane, in die er genau dosierte phantastische Elemente einfließen ließ, einen exzellenten Ruf erworben. „Die Farbe Blau“ verfügt dabei über alle Ingredienzien, die auch seine vorherigen Werke wie „Mozartzauber“, „Im Schatten von Notre-Dame“, „Der Engelspapst“ und „Der Engelsfluch“ ausgezeichnet und von Erfolg zu Erfolg geführt haben.