
Originaltitel: The Fox Woman
Autor: Kij Johnson
Verlag: Piper
Seiten: 479
Veröffentlichung: 2005
Als der junge Adelige Kaya no Yoshifuji von Misserfolgen enttäuscht vom kaiserlichen Hof abreist und mit seiner Frau und seinem Sohn auf sein mittlerweile verlassenes Landgut zurückkehrt, um dort den Winter zu verbringen, hat das Gehöft zwischenzeitlich Mitbewohner erhalten: eine Fuchsfamilie, bestehend aus der jungen Füchsin Kitsune und ihren engsten Verwandten. Bald schon beginnen sich die Geschicke der beiden unterschiedlichen Familien miteinander zu verstricken. Yoshifuji ist fasziniert von den Füchsen, und Kitsune verliebt sich in den deprimierten jungen Mann und beschließt, mit Hilfe der Fuchsmagie eine Illusion zu erschaffen und den geliebten Menschen in eine Scheinwelt zu locken, in der sie ihm als Menschenfrau erscheint. Das Spiel gelingt, als Yoshifujis Gattin, die die Füchse fürchtet, mit dem gemeinsamen Sohn in die Hauptstadt abreist, um dessen Karriere in die Wege zu leiten. Doch als sie die Nachricht erhält, dass ihr Mann spurlos verschwunden ist, kehrt sie zurück und das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Mit ihrem Debütroman „The Fox Woman“ baute Kij Johnson ihre mit dem Theodore Sturgeon Award 1994 als beste Geschichte des Jahres ausgezeichnete Erzählung „Fox Magic“ zu einem dichten, stimmungsvollen Roman um das mittelalterliche Japan und seine im Westen nahezu unbekannten Mythen aus.