
Autor: Kai Meyer
Verlag: Loewe
Seiten: 312
Veröffentlichung: 2002
Science Fiction
Während Venedig von den Mumienkriegern des Pharaos besetzt wird, gelingt es Merle, in deren Geist sich immer noch die Fließende Königin aufhält, mit Hilfe des Obsidianlöwen Vermithrax aus der Hölle und damit dem Einfluss des Steinernen Lichts zu entfliehen. Gerettet wurde auch Merles Freundin Junipa, das Mädchen mit den Spiegelaugen. Ihr Fluchtweg endet in Ägypten, doch mit dem Imperium ist eine rätselhafte Wandlung vor sich gegangen: Es ist keine Wüstenlandschaft mehr, sondern liegt unter Schneemassen begraben. Sie schlagen sich zum Eisernen Auge durch, dem Ort, an dem die Sphinxe versuchen, den „Sohn der Mutter“ wieder zum Leben zu erwecken, der ihnen den Weg zur Eroberung anderer Welten weisen soll. Dort treffen sie auf alte Freunde, die ebenfalls hierher vorgestoßen sind. Merle erfährt die Wahrheit über ihre Mutter und die Identität der Fließenden Königin, Junipa gelingt es, mit dem Gläsernen Wort in andere Welten zu gelangen, und es entscheidet sich das Schicksal dieser und unzähliger anderer Welten.
Kai Meyer ist ein Geschichtenerzähler par excellence mit bisweilen überschäumender Fantasie, und die Trilogie, die mit „Die Fließende Königin“ und „Das Steinerne Licht“ begann und jetzt mit „Das Gläserne Wort“ seinen Abschluss fand, bot ihm im Übermaß Gelegenheit dazu, dies zu demonstrieren. Dass er schreiben kann, das hat er mit seinen historisch-phantastischen Romanen bereits hinlänglich bewiesen.