
Autor: C. L. Moore
Verlag: Vesta
Seiten: 252
Veröffentlichung: 2002
Fantasy
Als die Festung Joiry unter dem Ansturm der Truppen von Guillaume, dem Eroberer, fällt, gerät der Befehlshaber der tapfer, aber auf verlorenem Posten kämpfenden Verteidiger in Gefangenschaft – und das ist niemand anderer als Joirys Herrin Jirel. Um sich an den Eroberern zu rächen und Guillaumes Stolz zu brechen, ist sie sogar bereit, ihr Leben aufs Spiel zu setzen und sich anstatt zu fliehen in die unergründlichen Tiefen der Festung zu begeben, wo ein Portal geradewegs in die Hölle zu führen scheint. Doch es ist nicht die Hölle, in die Joiry bei ihrem Vorstoß in die Tiefe landet, es ist der in einer anderen Dimension gelegene Herrschaftsbereich des Schwarzen Gottes. Dieser bietet ihr in einem Handel die Möglichkeit, auf subtile Weise die Schmach, die der stolzen Jirel von ihrem Bezwinger angetan wurde, zu rächen. Jirel stimmt zu, nur um ihre wahren Gefühle zu erkennen, als es bereits zu spät ist.
Dies ist nur eine von den sechs in „Jirel, die Amazone“ enthaltenen Geschichten um die wagemutige Kämpferin gegen das Böse, die die Amerikanerin C. L. Moore in den dreißiger Jahren veröffentlicht hat und zu den Klassikern der Heroic Fantasy gehören. Mit dabei ist auch die in Zusammenarbeit mit ihrem späteren Ehemann Henry Kuttner entstandene Geschichte „Das Geheimnis des Sternensteins“, in dem Jirel auf eine weitere Figur Moores, den Abenteurer Northwest Smith, trifft. Ein interessantes Vorwort von Fantasy-Fachmann Hugh Walker rundet diese weltweit erste Gesamtveröffentlichung der Saga von „Jirel of Joiry“ ab.