
Autor: Christian v. Ditfurth
Verlag: Droemer
Seiten: 381
Veröffentlichung: 2005
Berlin im März 1919: In der deutschen Reichshauptstadt versucht Rosa Luxemburg, die Revolution gewaltfrei zum Sieg zu führen – doch sie wird vom Freikorps ermordet und die Revolution scheitert. Was wäre aber geschehen, wäre sie nicht ermordet worden? Hätte die Geschichte einen anderen Verlauf genommen? Der Historiker und Autor Christian von Ditfurth, dem bereits mit seinen vorangegangenen Thrillern „Die Mauer steht am Rhein“, „Der 21. Juli“ und „Der Consul“ der Spagat gelungen ist, historisch Belegtes glaubhaft neu zu arrangieren, versucht in „Das Luxemburg-Komplott“ eine Antwort auf diese Frage. Berlin 1919: Rosa Luxemburg führt die Revolution zum Sieg. Doch ihre Überzeugungsgabe droht die Pläne einer Reihe mächtiger Gegner zu durchkreuzen. So auch die Lenins. Er erteilt Sebastian Zacharias den Auftrag, über Rosa Luxemburg zu wachen und Moskau über die Pläne der KPD zu informieren. Als er nach einem missglückten Attentat mit der Leitung der Untersuchungskommission betraut wird erkennt er bald, dass es nahezu unmöglich ist, Freund und Feind voneinander zu unterscheiden.
Christian von Ditfurth gelingt hier ein beeindruckendes Alternativwelt-Szenario, das bis zum bitterbösen Schluss überzeugend und schlichtweg brillant ist.