Space-View Buchguide: Die Lebenden Steine von Jargus

Lebende Steine von Jargus

Die Lebenden Steine von Jargus

Fakten

Autor: Barbara Slawig
Verlag: Haffmans
Seiten: 409
Veröffentlichung: 2000

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Kurzübersicht

Es sind erst wenige Jahre vergangen, seit sich die Menschen von Volga gegen die Bevormundung durch das Synarchon erhoben und ihre Eigenständigkeit erkämpft haben, und langsam beginnen die Dinge sich wieder zu normalisieren. Als Reaktion auf die Situation im Synarchon (wo alle Entscheidungen durch höchstentwickelte Computer, so genannte ANACs, getroffen werden, weil man eine Katastrophe wie die, durch die die Erde fast unbewohnbar wurde, künftig vermeiden möchte) werden in der Republik Volga Computer sehr restriktiv verwendet, bestimmte lernfähige sogar verboten. Lediglich auf Jargus, einer Extremwelt, auf der eine auf Silikon basierende Lebensform entdeckt wurde, die studiert wird, erlaubte man eine eingeschränkte Variante. Als es zu rätselhaften Störungen kommt, vermutet der Kommandant der Forschungsstation Sabotage durch das Synarchon und fordert einen Kommissar an, der die Angelegenheit aufklären soll. David Woolf, das jüngste Mitglied der Kommission, beginnt gerade mit seinen Untersuchungen, als Jeanne Andrejew auf Jargus landet. Die rätselhafte Frau war während des Krieges Navigatorin, später soll sie desertiert und danach in zwielichtige Aktionen als Blockadebrecherin und Schmugglerin verwickelt gewesen sein. Woolf nimmt sich ihrer an, verliebt sich in sie, und schließlich gelingt es den beiden, das Rätsel der Computerstörungen zu lösen.

Review

Barbara Slawig, in erster Linie bekannt geworden mit ihren bei Heyne und im „Haffmans Taschenbuch“-Literaturmagazin „Der Rabe“ veröffentlichten Kurzgeschichten, ist zweifellos eines der neuen großen SF-Talente des Landes. Andreas Eschbach, Shootingstar der deutschen SF-Szene, ist laut Klappentext voll des Lobes über „Die lebenden Steine von Jargus“, und diesem Lob kann man sich nur anschließen.

Bewertung: 5 Sterne

geschrieben von: Hermann Urbanek