
Autor: Peter Krassa
Verlag: Argo
Seiten: 175
Veröffentlichung: 2002
Science Fiction
Die „Men in Black“, diese rätselhaften schwarz gekleideten Männer, die immer dann auftauchen, wenn es um UFO-Meldungen geht, haben nicht nur Comic-Schaffende und Filmemacher inspiriert. Auch an der SF-Literatur konnte diese Thematik natürlich nicht vorbeigehen. So hat beispielsweise Dean Wesley Smith zwei Fortsetzungen zum Film veröffentlicht und Peter Krassa publizierte mit „Die Macht aus dem Dunkeln“ seine Version dieser geheimnisvollen Gruppierung. Bei ihm sind die MIB Agenten des Terrors, die vor keiner kriminellen Handlung zurückschrecken, wenn es ihren rätselhaften Zielen dienlich ist. Das bekommt als Erster ein Journalist zu spüren, dem ein Fundstück von einer UFO-Landung zugespielt wird. Doch die „PSI-Reporter“ Ron Clark und Pete Valley – so genannt, weil sie sich vordringlich mit unerklärlichen Phänomenen beschäftigen – bekommen Wind von der ganzen Sache und dem rätselhaften Fund, einer metallenen Spule, hinter der die MIBs her sind. Mit Hilfe eines befreundeten UFO-Forschers, eines Londoner Rechtsanwalts und eines geheimnisvollen Aristokraten aus Frankreich, der über okkulte Kenntnisse verfügt, versuchen sie, ihren gefährlichen Gegnern das Handwerk zu legen.
Peter Krassa war prädestiniert dafür, dieses Buch zu schreiben, schließlich beschäftigt er sich schon seit Ende der 60er Jahre mit grenzwissenschaftlichen Phänomenen. Über diese hat er bislang 19 Sachbücher und Biographien verfasst, darunter auch eine über seinen Freund Erich von Däniken. Im Bereich der Belletristik ist „Die Macht aus dem Dunkeln“ nach zwei Fortsetzungsromanen in einem österreichischen Wochenblatt sein dritter Roman – ein spannendes, kompetent geschriebenes Buch zu diesem kontroversen Thema.