Autor: Hugh Walker
Verlag: Bastei Fantasy
Seiten: 348
Veröffentlichung: 2005
Alles beginnt mit einer kreisrunden Platte, auf der ein Gitter aus farbigen Sechsecken die Landkarte einer Welt formt – der Welt Magira. Sie bildet den Schauplatz eines Spiels, des Ewigen Spiels, mit dem die Geschichte dieser Fantasiewelt simuliert werden soll. Die Spieler stehen bereit, die Figuren sind aufgestellt. Doch da geschieht das Unglaubliche: Franz Laudmann, einer der Spieler, der sich schon die längste Zeit mit okkulten Dingen beschäftigt und ein Konzept für die Magie auf Magira entwickelt hat, verschwindet aus der realen Welt, nur um als Frankari auf der Spielewelt aufzutauchen und die Geschehnisse maßgeblich zu beeinflussen.
Hugh Walkers „Magira“-Zyklus kann auf eine lange Entstehungsgeschichte zurückblicken: Nach Einzelveröffentlichungen von Teilen in Magazinen und Anthologien und ersten, nicht abgeschlossenen Versionen in der Reihe „Terra Fantasy“ sowie einer ebenfalls unvollendet gebliebenen Neuherausgabe der ersten drei Teile beim HJB-Verlag liegt er jetzt in einer endgültigen, auf vier Bände mit jeweils zwei Originalromanen konzipierten Fassung vor. Hugh Walker alias Hubert Straßl hat mit seinen Überarbeitungen der Geschichte, die ursprünglich als reine Sword & Sorcery angelegt war, zusätzliche Dimensionen verliehen und, wie Fantasy-Spezialist Dr. Helmut Pesch in seinem informativen Nachwort auch anmerkt, daraus eine vielschichtige Auseinandersetzung mit Ebenen und Formen der Fantasy gemacht. Man kann ihm nur beipflichten: Hugh Walker ist Kult!