
Autor: Rainer Eisfeld,Wolfgang Jeschke
Verlag: Droemer
Seiten: 272
Veröffentlichung: 2003
Mars, der Rote Planet – schon seit Jahrtausenden beschäftigt er die Phantasie der Menschen, mehr noch als jeder andere Himmelskörper unseres Sonnensystems. Und als im 19. Jahrhundert die Marskanäle entdeckt wurden, da wurden sie als Beweis dafür angesehen, der Mars müsse bewohnt und Heimat einer den Erdbewohnern weit überlegenen Zivilisation sein, oder zumindest gewesen sein. Das fand seinen Niederschlag dann auch in der Literatur, man denke an SF-Klassiker wie „Auf zwei Planeten“ von Kurd Laßwitz und „Krieg der Welten“ von H. G. Wells, an Edgar Rice Burroughs´ „John Carter“-Serie, die Science Fantasies von Leigh Brackett oder Ray Bradburys „Mars-Chroniken“. Heute weiß man es zwar besser, aber immer noch bietet diese faszinierende Welt unzählige Rätsel, vor allem das, ob es Wasser auf dem Mars gibt, die Grundlage jeglichen Lebens, wie wir es kennen. Um auf diese Frage eine Antwort zu finden wurden 2003 mehrere Marsmissionen gestartet, darunter auch eine von der ESA. Rechtzeitig zu diesen spektakulären Expeditionen zum Nachbarplaneten erschien das großformatige Sachbuch „Marsfieber“. In ihm geben Rainer Eisfeld, Politikwissenschaftler und langjähriger SF-Kenner, und Wolfgang Jeschke, der ehemalige Herausgeber der SF-Reihe des Heyne-Verlags, einen detaillierten und sachkundigen Überblick über den heutigen wissenschaftlichen Stand, Hintergrundinformationen zur Mars-Mission, und erzählen, wie sich das Bild des Planeten in der Literatur im Laufe der Jahre verändert hat. Dass der exzellent aufbereitete Text durch opulentes Bildmaterial unterlegt wird, macht diesen Prachtband zu einem echten Leseereignis.