Space-View Buchguide: Notruf aus dem All

Notruf aus dem All

Notruf aus dem All

Fakten

Originaltitel: Mission to horatius
Autor: Mack Reynolds
Verlag: Heel
Seiten: 207
Veröffentlichung: 2000

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Kurzübersicht

Seit über einem Jahr schon befindet sich das Raumschiff Enterprise ohne Unterbrechung auf Patrouillenflug, deshalb würden sowohl die Crew als auch das Raumschiff dringendst eine Ruhepause benötigen. Obwohl „Pille“ McCoy dagegen offiziell Protest einlegt, lässt Captain Kirk Kurs auf NGC-400 nehmen, um im Sternensystem Horatius einer versiegelten Order nachzugehen. Aus diesem System wurde nämlich ein Hilferuf an die Föderation geschickt. Horatius besitzt drei bewohnbare Planeten, die allesamt von Auswanderern mit den unterschiedlichsten Intentionen besiedelt wurden. Auf der Suche nach dem Ursprung und Grund des Notrufs treffen Kirk & Co. zunächst auf Menschen, deren Vorfahren sich zu einem naturbewussten und technikfreien Leben entschlossen haben. Später begegnen sie einer technokratischen Gesellschaft, in der eine Minderheit die restliche Bevölkerung unter Drogen hält und sich auf diese Weise ihren Machtanspruch sichert. Auf dem dritten Planeten schließlich, der sich als Ursprungsort des Notrufs entpuppt, findet die Crew der Enterprise eine vom Herrenmenschentum und Militarismus geprägte Diktatur im Nazi-Stil vor. Nachdem die von hier ausgehende Bedrohung beseitigt wurde, tritt das legendäre Raumschiff, dessen Mannschaft zusätzlich zur Weltraumphobie offenbar auch noch von einer eingeschleppten Seuche bedroht wird, die lange Heimreise an.

Review

„Notruf aus dem All“ ist nicht nur ein überaus spannender Roman zur TV-Serie, er ist darüber hinaus der erste „Star Trek“-Roman überhaupt, der je geschrieben wurde, also ein echter Klassiker. Und eine wahre Rarität. 1970 in den USA erschienen kam er im selbem Jahr in einer stark gekürzten Fassung erstmals auch bei uns auf den Markt, war dann aber über ein Vierteljahrhundert vergriffen. Für die nun ungekürzte Neuveröffentlichung in einer adäquaten, wenn auch nicht ganz fehlerfreien Übersetzung muss man dem HEEL Verlag dankbar sein.

Bewertung: 4 Sterne

geschrieben von: Hermann Urbanek