
Autor: Gerd Maximovic
Verlag: LIT
Seiten: 282
Veröffentlichung: 2004
Was haben eine Transmissionsmaschine, mit deren Hilfe man die Seelen anderer Leute plündern kann, ein wahnsinniger Computer, der die aus den Märchen bekannte Frage „Wer ist die Schönste im ganzen Land?“ an die weibliche Besatzung eines Raumschiffs richtet, wagemutige Raumabenteurer, die das Rätsel des Großen Hundeplaneten lösen möchten, ein Astronaut, der alle Warnungen vor Sexualkontakten mit Frauen anderer Spezies in den Wind schlägt und dafür die Rechnung präsentiert bekommt und ein dem menschlichen Ebenbild nachempfundener Haushaltsroboter, der im Haushalt seines neuen Arbeitgebers zu ungewöhnlichen Dienstleistungen herangezogen wird, gemeinsam? Ganz einfach: Um sie drehen sich einige der insgesamt zwölf neuen Kurzgeschichten, die Gerd Maximovic zu seinem neuesten Erzählband „Die neuen Menschen“, der nach „Moschus No. 1“ und „Alpha Station“ bislang dritten Veröffentlichung bei ATE, zusammengefasst hat.
Maximovic, der schon seit den 60er Jahren in der SF-Szene tätig ist, wobei er sich dabei ausschließlich auf die kurze Form festgelegt hat, gehört zu den renommiertesten Vertretern seiner Zunft. Er versteht es, auf spielerische Art Unterhaltung mit literarischem Anspruch zu verquicken und auf solch verschlüsselte Weise Auskunft über das eigentliche Wesen des Menschen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu geben.