| Kurzübersicht | | | Man schreibt Anfang April 2000, und seit der Wiedervereinigung sind etwas mehr als zehn Jahre vergangen, als Rüdiger Krämer, Oberleutnant der Volkspolizei in Berlin, zu einem Tatort gerufen wird: In einem Jugendzentrum wurde ein 16-jähriger Junge mit zerschmettertem Schädel tot aufgefunden. Die ersten Recherchen ergeben, dass der Tote ein Computerfanatiker war, der von dem lange aus der Mode gekommenen Computerspiel Polyplay regelrecht besessen war. Als Kramer weiter ermittelt, lösen sich schlagartig alle Spuren in Luft auf, Ungereimtheiten beginnen sich zu häufen, politische Implikationen scheinen nicht ausgeschlossen, und auch die Stasi mischt sich ein und warnt ihn unumwunden, sich nicht in ihre Angelegenheiten einzumischen. Doch Kramer ermittelt weiter, ungeachtet dessen, dass sein Privatleben mehr und mehr unter die Räder gerät. Auf den Horror, der ihn schließlich erwartet, ist er allerdings nicht vorbereitet ... | |
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| Review | | „Polyplay“, das neueste Meisterwerk des Lasswitz-Preisträgers Hammerschmitt, ist ein Krimi, der in einer Alternativwelt spielt, in der die BRD nach einer Wirtschaftskrise mit der DDR wiedervereinigt wurde. Hauptthema sind aber weder die alternative Realität, wenn auch der veränderte Background eine wichtige Rolle spielt, noch die Krimihandlung, sondern die Frage, die schon Philip K. Dick beschäftigte: Was ist Realität?
| Bewertung:  | | geschrieben von: Hermann Urbanek | |
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