Space-View Buchguide: Phönix-Saga 1: Superia

Phoenix - Superia

Phönix-Saga 1: Superia

Fakten

Autor: Markus Stengel
Verlag: Markus Stengel
Seiten: 183
Veröffentlichung: 2000

Amazon

Kurzübersicht

Viele Jahrhunderte lang herrschte Frieden zwischen den Reichen der Menschen, Elfen, Zwerge und Orks einerseits und den Mystaken, einem barbarischen Insektenvolk, andererseits. Doch dann melden die Späher König Moranar, dem Herrscher von Superion, dem mächtigsten dieser Reiche, dass sich nicht nur die Mystaken zum Krieg rüsten, sondern dass diese auch ein Bündnis mit ihren bisherigen Todfeinden, den Dämonenkönigen, geschlossen haben und gemeinsam gegen die Königreiche ziehen wollen. Moranar versucht, die anderen Könige für ein Bündnis gegen die drohende Gefahr zu gewinnen, doch lediglich der Konsul von Kyrania, das ebenso wie Superion an die Feindgebiete angrenzt, erklärt sich dazu bereit. Und so wird eine gewaltige Streitmacht rekrutiert und marschiert los, um sich dem Feind entgegenzuwerfen. In Superia, der Hauptstadt Superions, übernimmt der älteste zurückgebliebene Königssohn Zantur die Regierungsgeschäfte, doch er wird gemeinsam mit zweien seiner Brüder von einem Assassinen ermordet. Lediglich der jüngste Sohn Robyn entgeht dem Anschlag. Robyn, mehr Gelehrter als Krieger, von seinem Vater gehasst, weil bei seiner Geburt seine Mutter starb, und von den Kriegern wegen seiner Schwäche verspottet, ist jetzt der Einzige, der von königlichem Geblüt ist und die Verteidigung Superias leiten muss, als eine gewaltige Armee vor den Toren der Hauptstadt aufmarschiert. Sie finden schließlich heraus, dass es eine Bedrohung durch die Insektoiden überhaupt nicht gibt, sondern dass das nur eine Finte des Königs von Gadrabani war, um möglichst ohne Risiko Superion zu erobern. Robyn wächst im Laufe der Zeit über sich selbst hinaus, doch dann fällt er durch Verrat dem Finsteren Gott in die Hände, der eigene Pläne verfolgt und für den der Herrscher von Gadrabani nur ein willfähriges Werkzeug war.

Review

„Superia“, der erste Band des Zyklus’ „Phoenix-Saga“, war in jeder Beziehung eine positive Überraschung. Zum einen ist es dem bislang unbekannten Autor Markus Stengel gelungen, eine überzeugende, in sich stimmige Fantasy-Welt zu schaffen, zum anderen verwendete er nicht nur herkömmliche Fantasy-Topoi, sondern versuchte erfolgreich, eigene Wege zu gehen. Die Charakterisierungen waren rundweg gelungen, die Reifung Robyns zum Mann mit Verantwortung überzeugend. Mehr davon!

Bewertung: 4 Sterne

geschrieben von: Hermann Urbanek