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Space-View Buchguide: Rendezvous mit einem Mörder

Rendezvous mit einem Mörder

Rendezvous mit einem Mörder

Fakten

Originaltitel: Naked in death
Autor: J. D. Robb
Verlag: Blanvalet
Seiten: 382
Veröffentlichung: 2001

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Kurzübersicht

Zehn Jahre lang ist die mutige und gewitzte Eve Dallas schon als Lieutenant beim New York Police Department tätig, und in dieser Zeit hat die nunmehr Dreißigjährige viele schreckliche Erfahrungen gemacht. Sie hat kaum ihren letzten Auftrag abgeschlossen, bei dem ein kleines Mädchen ums Leben gekommen ist, da wird sie erneut mit Ermittlungen in einem neuen Mordfall betraut – einem sehr brisanten Fall, denn das Opfer, das im heruntergekommenen Gebiet des Broadway aufgefunden wurde, ist die Nichte eines hochrangigen Politikers ultrarechter Couleur, die hier als eingetragenes Callgirl gearbeitet hat. Ungewöhnlich dabei ist, dass es sich bei der Mordwaffe um einen Revolver Kaliber 38 gehandelt hat, also um ein Museumsstück, wie es seit Inkrafttreten des Waffenverbotsgesetzes nicht mehr hergestellt wird. Und dass es noch weitere Opfer geben wird, macht ein Hinweis des Täters selbst klar. In der Computer-Kundendatei findet Eve einen Hinweis auf den undurchsichtigen irischen Milliardär Roarke, Industrieller und Besitzer einer Kunst- und Antiquitätensammlung. Alle Indizien bei diesem wie auch den weiteren Morden an Prostituierten sprechen für Roarke als dem wahrscheinlichsten Täter. Trotzdem geht Eve Dallas eine gefährliche Liaison mit dem faszinierenden Mann ein und versucht, Licht ins Dunkel zu bringen.

Review

J. D. Robb ist das Pseudonym der internationalen Bestseller-Autorin Nora Roberts, von der auf Deutsch u.a. der Roman „Die Tochter des Magiers“ vorliegt, den sie für ihre Mitte des 21. Jahrhunderts angesiedelte SF-Krimiserie um die attraktive Polizeibeamtin Eve Dallas, die „Death“-Serie, kreiert hat. In den USA, wo jeder neue Band begeisterte Kritiken einheimste, ist vor kurzen mit „Betrayal in Death“ schon das 12. Buch herausgekommen, und ein Ende der erfolgreichen Reihe ist nicht abzusehen. Leider fehlt bei der deutschen Ausgabe sowohl bei Titelbildgestaltung als auch Klappentext der Hinweis, dass es sich hier um eine sehr gelungene Mischung aus SF und Krimi handelt. Deshalb werden viele SF-Interessierte die Bücher vermutlich unbeachtet lassen – was höchst bedauerlich ist.

Bewertung: 4 Sterne

geschrieben von: Hermann Urbanek