
Originaltitel: Pandora´s Star, Teil 1
Autor: Peter F. Hamilton
Verlag: Bastei
Seiten: 748
Veröffentlichung: 2006
Im 24. Jahrhundert hat sich die Menschheit im All ausgebreitet und ein etwa 480 Lichtjahre durchmessendes Gebiet besiedelt. Die 600 Planeten, die das interstellare Commonwealth bilden, sind durch ein Netz aus künstlichen Wurmlöchern miteinander verbunden, wodurch Sternenschiffe überflüssig geworden sind. Bei ihren Vorstößen ins Universum ist die Menschheit auf andere Rassen und Artefakte untergegangener Zivilisationen gestoßen, und diese Kontakte sind durchwegs friedlich verlaufen. Da passiert etwas Merkwürdiges, ja Unmögliches: Ein Astronom am äußeren Rand des Commonwealth bemerkt, dass von einem Moment zum anderen ein Stern einfach verschwindet, als hätte er nie existiert. Um herauszufinden, ob es sich bei diesem Phänomen um eine Bedrohung für das Commonwealth handeln könnte, und weil diese Sonne zu weit vom nächsten Wurmloch entfernt ist, wird ein überlichtschnelles Schiff dorthin auf die Reise geschickt. Was die Besatzung dann dort entdeckt sprengt ihre Vorstellungskraft.
Peter F. Hamilton hat sich mit seinen bisherigen Veröffentlichungen – wie dem „Armageddon“- und „Mindstar“-Zyklus – einen Namen als Autor packender Hard-SF gemacht. Mit „Der Stern der Pandora“, dem ersten Band eines neuen, groß angelegten Zyklus, beweist er erneut, dass es die intelligente Space Opera gibt.