
Originaltitel: Witch Week
Autor: Diana Wynne Jones
Verlag: Carlsen
Seiten: 272
Veröffentlichung: 2001
Ein Zettel, in dem einer der Schüler oder Schülerinnen der Larwood-Schule bezichtigt wird, ein Hexer oder eine Hexe zu sein, stürzt das strenge Internat, in dem zahlreiche Hexenwaisen unterrichtet werden, in Unruhe. Schließlich gibt es kein schlimmeres Verbrechen als Hexerei auszuüben, und die Inquisition wacht seit Jahrhunderten darüber, dass alle, die gegen die einschlägigen Gesetze verstoßen, auf dem Scheiterhaufen landen. Der Verdacht der Lehrer und Schulleitung fällt zunächst auf die Außenseiter unter den Schulkindern. Und tatsächlich entdecken einige von ihnen Kräfte in sich, die sie nur schwer kontrollieren können. Um der Entdeckung zu entgehen, fliehen sie in die nahe gelegene Stadt, wo sie Hilfe suchen wollen. Doch die alte Hexe, auf die sie dort stoßen, kann ihnen nur einen einzigen Zauberspruch mit auf den Weg geben. Als sie diesen anwenden, wird dadurch ein seltsamer Fremder herbeigezaubert, der sich Chrestomanci nennt. Er stammt aus einer anderen Welt, einer anderen Dimension und ist ein mächtiger Zauberer – und er erkennt, dass es diese Welt der barbarischen Hexenverfolgungen eigentlich nicht geben dürfte, dass sie die Abspaltung von einer anderen ist. Doch wird es gelingen, die beiden Welten wieder miteinander zu verschmelzen?
Diana Wynne Jones, eine der bedeutendsten britischen Jugendbuchautorinnen, versteht es so vielschichtige Romane zu schreiben, dass ihre Lektüre auch für erwachsene Leser interessant ist. Im Gefolge der „Pottermania“ werden im Carlsen Verlag jetzt die „Chrestomanci“-Bände, neben dem „Dalemark“-Zyklus die wichtigste Fantasy-Serie der Autorin, erstmals ungekürzt und komplett aufgelegt. „Sieben Tage Hexerei“, zuvor schon unter dem Titel „Hexenwoche“ erschienen, ist nach „Zauberstreit in Caprona“ und „Neun Leben für den Zauberer“ der dritte Roman aus „Die Welt des Chrestomanci“ und bietet ungetrübten Lesespaß für Fantasy-Fans jeden Alters.