Originaltitel: Spin
Autor: Robert Charles Wilson
Verlag: Heyne TB 52200
Seiten: 557
Veröffentlichung: 2006
Der junge Tyler Dupree, der mit seinen Freunden, den Zwillingen Jason und Diane Lawton, eines Nachts den Sternenhimmel beobachtet, wird Zeuge eines unfassbaren Vorgangs: Von einem Augenblick zum anderen verschwinden die Sterne und machen einer schwarzen Leere Platz. Der Mond ist nicht mehr zu sehen und die Satellitenverbindungen reißen ab. Am nächsten Tag geht zwar die Sonne wieder auf, aber die Lichteinstrahlung erreicht nur gedämpft die Erde. Es scheint, als wäre sie in einen gigantischen Energieschirm gehüllt worden, der sie vom Rest des Universums trennt. Doch zu welchem Zweck und von wem? Bald wird klar, dass dieses rätselhafte Energiefeld auch bewirkt, dass die Zeit auf der Erde milliardenfach langsamer vergeht und die Sonne binnen weniger Jahrzehnte ein roter Riese werden wird, der die Erde verschlingt. Einzige Chance zum Überleben der Menschheit ist die von Jason Lawton gegründete Perihelion-Stiftung. Sie soll den Spin, dieses Phänomen, erforschen und einen Ausweg zum Überleben der Menschheit finden.
Robert Charles Wilson hat schon zuvor bewiesen, dass er hervorragende Romane mit originellen Ideen schreiben kann, wie „Darwinia“, „Bios“ oder zuletzt „Die Chronolithen“. Mit „Spin“ hat er jetzt sein absolutes Meisterwerk geschaffen.