
Autor: Corina Bomann
Verlag: MG Verlag
Seiten: 129
Veröffentlichung: 2002
Horror
Infolge unglücklicher Umstände hat Nicholas Ravier das von seinem Vater geerbte Vermögen verloren. Da die Pleite seines Geschäftes unausweichlich scheint, beschließt der Kaufmann, Selbstmord zu begehen. Doch kurz bevor es dazu kommt, taucht plötzlich eine schemenhafte Gestalt auf: Es ist der Schattengeist, der mit seinem Schatten verschmolzen war und sich jetzt von ihm gelöst hat. Er bietet Ravier an, ihm das notwendige Geld zur Begleichung seiner Schulden zu borgen, wenn der Kaufmann ihm seine älteste Tochter als Pfand überlässt. In seiner Verzweiflung willigt der Kaufmann in den Handel ein. Doch je länger sich das Mädchen bei dem Schattengeist aufhält, umso menschlicher wird er, und unbekannte Gefühle beginnen sich in ihm zu regen.
Corina Bomann gehört zur neuen Garde deutscher Autoren, die in den letzten Jahren mit dem Schreiben begonnen haben und verfügt bereits über reichliche Erfahrung. Unter ihrem richtigen Namen kam Ende des Vorjahrs der zur Serie „Das Volk der Nacht“ gehörende Roman „Der Traum des Satyrs“ heraus, der ihr schriftstellerisches Talent verriet. Mit der märchenhaften Fantasy „Schattengeist“ hat sie dieses Talent erneut bewiesen.