
Originaltitel: Kiss of darkness
Autor: Brandon Alexander
Verlag: Vgs Verlagsgesellschaft
Seiten: 156
Veröffentlichung: 2000
Aaron Spellings "Charmed – Zauberhafte Hexen" gehört zu den nettesten und unterhaltsamsten neuen phantastischen TV-Serien der letzten Jahre. Ähnlich wie bei "Buffy" wechseln sich hoch spannende Szenen mit humorvollen Sequenzen ab und sorgen so für ein nahezu uneingeschränktes Fernsehvergnügen. Auch den Romanen, die bislang zur Serie erschienen sind, ist dieses Kunststück gelungen. In "Schwarze Küsse" ist ein Jahr vergangen, seit die Halliwell-Schwestern Phoebe, Piper und Prue herausgefunden haben, dass sie über Zauberkräfte verfügen. Silvester steht vor der Tür, und Prue, die bei einer Kunsthandlung angestellt ist, wurde von ihrer Chefin dazu verdonnert, an der Party teilzunehmen, die ein wichtiger Kunde veranstaltet. Prues aufkeimende Sympathien für einen früheren Bekannten, den sie dort trifft, schwinden abrupt, als sie bei einem Stromausfall um Mitternacht von einem Unbekannten leidenschaftlich geküsst wird. Fortan verspürt sie einen unstillbaren Drang, alle Männer, die sich in ihrer Umgebung aufhalten oder ihr auch nur über den Weg laufen, mit ihren Küssen zu bedenken. Ihre Schwestern halten Prues Verhalten zunächst für eine neue Marotte, doch als eine Epidemie ausbricht wird und ihnen klar wird, dass es sich bei den Erkrankten um die von Prue Geküssten handelt, da wissen Phoebe und Piper, dass hier schwarze Magie im Spiel ist und sie einen Weg finden müssen, die Erkrankten zu retten - und auch Prue, die mehr und mehr verfällt. "Schwarze Küsse" ist ein höchst amüsanter, gleichzeitig aber auch überaus spannender Roman, bei dem der Leser bei der Lösung der Rätsel lange im Dunkeln tappt und sich die offenkundigen Lösungsmöglichkeiten nicht als die richtigen herausstellen. Für alle Freunde der TV-Serie ein fast unentbehrlicher Begleitband.