Originaltitel: Tantras
Autor: Richard Awlinson
Verlag: Feder & Schwert
Seiten: 408
Veröffentlichung: 2002
Die Schlacht von Schattental ist geschlagen. Aber Elminster, der mächtige Magier, ist tot. Mitternacht und Adon, die die Täler vor dem bösen Gott Tyrannos gerettet haben, werden wegen Mordes an dem Weisen zum Tode verurteilt. Doch sie alleine wissen, wo sie die erste Tafel des Schicksals finden können, die die Vergessenen Reiche vor den gefallenen Göttern, die aus den Ebenen verbannt wurden, retten können. Als den beiden die Flucht gelingt, entwickeln Tyrannos und sein engster Verbündeter Myrkul, der Gott des Todes, einen Plan, wie sie Mitternacht, Adon und deren Verbündete gefangen nehmen und die Tafeln an sich bringen können. Eine wichtige Rolle in diesem Plan spielt ein Freund von Mitternacht, der zu Tyrannos übergelaufen ist, und so ist der lange Weg von Schattental nach Tantras von fast unüberwindlichen Bedrohungen begleitet.
„Tantras“ ist der Mittelband der „Avatar“-Trilogie, mit der Scott Ciencin und Jim Lowder als Richard Awlinson auf Anordnung der Macher bei TSR die „Vergessenen Reiche“ so durcheinander gewirbelt haben, dass kaum ein Stein mehr auf dem anderen blieb. „Tantras“ handelt in erster Linie von Cyric, dem Verräter, er bietet aber auch viele Informationen über die Götter und wie es zu ihrem Fall kam. Die Eindeutschung einiger Namen war dabei etwas gewöhnungsbedürftig.