
Originaltitel: Teckla
Autor: Steven Brust
Verlag: Klett Cotta
Seiten: 276
Veröffentlichung: 2003
Vlad Taltos ist ein Mensch, gehört also auf der von den langlebigen und großwüchsigen Dragaeranern, einer elfenähnlichen Rasse, dominierten Welt einer verachteten Minderheit an. Er hatte aber das Glück, dass sein Vater über genug Barmittel verfügte, um für ihn eine Adoption in eines der 17 Großen Häuser des Imperiums zu bezahlen. Da aber nur das für Verbrecher und Außenseiter der Gesellschaft zuständige Haus auf diesem Weg die Möglichkeit zum sozialen Aufstieg bietet, wurde er Auftragsmörder, und einer der besten noch dazu, da er neben den Fechtmethoden der beiden Rassen auch Zauberei und Hexerei beherrscht. Eigentlich könnte Vlad bequem seinen Geschäften nachgehen und mit seiner Frau Cawti und den beiden drachenähnlichen Jheregs, die telepathisch mit ihm kommunizieren, in Frieden leben, da wird die beschauliche Ruhe empfindlich gestört, als plötzlich ein Verwandter seiner Frau ermordet wird. Gegen seinen Willen wird er in den Fall involviert und gerät in einen Strudel eskalierender Gewalt.
„Teckla“, der chronologisch dritte Band der auf 19 Bücher konzipierten Serie, ist der vierte, der nach „Jhereg“, „Taltos“ und „Yendi“ bei Klett-Cotta erschienen ist, und bietet, wie seine Vorgänger auch, in seinem Mix aus Spannung und skurrilem Humor Lesevergnügen pur. In den USA ist die Serie bereits Kult, bei uns demnächst sicher auch!