Space-View Buchguide: Unsichtbare Feinde

Unsichtbare Feinde

Unsichtbare Feinde

Fakten

Autor: Wolfgang Hohlbein
Verlag: Burgschmiet
Seiten: 192
Veröffentlichung: 2001

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Kurzübersicht

Auf einer fremden Welt stellen Colonel O´Neill und seine Begleiter von SG-1 fest, dass ihre Bewohner durch eine außerirdische Biowaffe getötet wurden. Lediglich ein kleines Mädchen hat den Angriff der Fremden, einer insektenähnlichen Rasse, die für das menschliche Auge unsichtbar ist, überlebt und wird vom SG-1-Team mit auf die Erde genommen. Doch Cassandra, wie die Kleine genannt wird, ist eine lebende Zeitbombe, von den Fremden dazu präpariert, das Stargate zu sabotieren und den Weg für eine Invasion der insektoiden Reetou frei zu machen. Dass etwas nicht stimmt, wird den Verantwortlichen klar, als die Kontrolle über das Sternentor sabotiert wird und kurz darauf ein Junge in ihm auftaucht. Er ist, wie sich später herausstellt, ein Klon, von einer Reetou gezüchtet, die einer anderen Gruppierung als die Invasoren angehört und die Menschen vor der von ihren Artgenossen drohenden Gefahr warnen will. Doch erst als die Tok´ra Geräte und Waffen liefern, mit denen die unsichtbaren Feinde erkannt und bekämpft werden können, wird General Hammond und seinen SG-Leuten klar, dass die Fremden bereits eingesickert sind und die Invasion schon voll im Gange ist. Daniel Jackson, der durch ein außerirdisches Artefakt bei einem Einsatz in eine andere Phasenstruktur versetzt wurde, ist der erste, der den Plan der Reetou-Rebellen durchschaut, doch auch er ist für die Menschen unsichtbar.

Review

Der deutsche Bestseller-Autor Wolfgang Hohlbein hat für seinen fünften Roman zur beliebten TV-Serie „Stargate SG-1“ wieder einige dort nicht zusammenhängende Folgen leicht umgearbeitet und zu einem harmonischen Ganzen verschmolzen. Bei „Unsichtbare Feinde“ waren das „Cassandra“ (Folge 14), „Neue Feinde“ (Folge 41) und „Der Kristallschädel“ (Folge 64). Puristen werden das vielleicht nicht gutheißen, aber es ist unbestreitbar, dass das dramatische Geschehen durch diesen Kunstgriff zusätzliche atmosphärische Dichte erhielt.

Bewertung: 4 Sterne

geschrieben von: Hermann Urbanek