
Autor: S. P. Somtow
Verlag: Festa
Seiten: 252
Veröffentlichung: 2005
Zu Beginn seiner schriftstellerischen Karriere schrieb das thailändische Multitalent S. P. Somtow unter seinem ursprünglichen Namen Somtow Sucharitkul ambitionierte SF-Romane, wie die „Inquestor“-Tetralogie, dann wandte er sich dem Horror zu. Spätestens seit seinen mittlerweile schon zu Genre-Klassikern avancierten Romanen „Vampire Junction“, „Darker Angels“ und „Moon Dance“ gehört er zu den unumstrittenen Größen seiner Zunft. Aber er ist auch ein Meister der kurzen Form und stets bereit, Grenzen zu überschreiten, und das beweist er mit den fünf bösen, sehr erotischen Erzählungen, die in der Storysammlung „Der Untergang von Eden“ vertreten sind. In der Titelgeschichte erinnert sich eine alte Frau an ihre Begegnung mit einem Mann namens Paulus und an die wahren Wurzeln der christlichen Religion, „Im Schoß der Hummer-Lady“ erzählt von der ungewöhnlichen ersten Liebe zweier Teenager, in „Vanille-Blut“ nimmt das Gerichtsverfahren gegen einen Serienmörder eine unerwartete Wendung, „Der Vogelfänger“ teilt mit seinem Freund ein schreckliches Geheimnis, und „Der geliebte Jünger“ nimmt sich ebenfalls auf sehr provokante Weise den Ursprüngen des Christentums an. Der Prachtband ist auf 500 Exemplare limitiert, nummeriert und signiert.