
Originaltitel: The Risen Empire & The Killing of Worlds
Autor: Scott Westerfeld
Verlag: Heyne
Seiten: 827
Veröffentlichung: 2006
Seit 1600 Jahren wird das Reich der Achtzig Welten von einem unsterblichen Kaiser regiert, der sein Wissen darum, wie man Tote wieder zum Leben erwecken kann, dazu genutzt hat, mit ebenfalls unsterblich gemachten Gefolgsleuten eine Dynastie zu errichten und aufrechtzuerhalten. Doch seine Herrschaft ist nicht unangefochten. Zum einen mehren sich die Spannungen zwischen den Normalmenschen und den Unsterblichen, die Auferstandene genannt werden. Und dann gibt es auch noch die Rix, einen Kult fanatischer Frauen, die sich mit Cyborg-Implantaten aufgerüstet haben und Planeten umspannende Künstliche Intelligenzen wie Götter anbeten. Ihr Ziel ist es, die Planeten des Reichs aus der reinen Kontrolle durch Menschen zu befreien. Als die Rix den Planeten Legis XV mit einer KI infizieren und die Schwester des Kaisers gefangen nehmen bricht der offene Krieg aus. Und während im Kaiserlichen Senat die Auseinandersetzungen eskalieren und Raumschiffcaptain Laurent Zai mit der Rettung der Kindkaiserin beauftragt wird, versucht das Verbundbewusstsein auf Legis XV sich weiter auszubreiten und das Geheimnis des Kaisers zu ergründen.
Westerfeld, dessen Jugendbuch-Zyklen „Ugly“ und „Midnighter“ 2007 auch bei uns erscheinen, legte mit „Weltensturm“, im Original in zwei Bänden veröffentlicht, eine actionreiche und vielschichtige Space Opera vor.