
Autor: Wolfgang Jeschke
Verlag: Shayol Verlag
Seiten: 252
Veröffentlichung: 2006
Keine andere Persönlichkeit hat die deutsche Nachkriegs-SF so sehr geprägt wie Wolfgang Jeschke. 1973 übernahm er die Herausgeberschaft der SF-Reihe des Heyne-Verlags und brachte bis zum Jahre 2001 zahlreiche wichtige Werke heraus, wobei er auch über 150 Anthologien, Sammelbände und Sekundärtitel zur Science-Fiction zusammenstellte. Bei dieser zeitraubenden Tätigkeit kam der Autor Wolfgang Jeschke naturgemäß zu kurz. Bereits 1957 erschien seine erste Kurzgeschichte, 1981 kam der erste Roman heraus. Zahlreiche weitere Veröffentlichungen folgten, die ihn zum meistausgezeichneten deutschsprachigen SF-Autor machten. Mit „Der Zeiter“ startete der Shayol-Verlag eine in loser Folge erscheinende Gesamtausgabe seiner Werke. Der Startband enthielt Jeschkes frühen Erzählungen, die zwischen 1955 bis 1961 entstanden und 1957–1970 in diversen Zeitschriften, Magazinen und Anthologien publiziert wurden, darunter auch die nach fast fünf Jahrzehnten erstmalig wieder zugänglich gemachte Debüterzählung „Der Türmer“ – alle mit einem Kommentar des Autors versehen. Wie Andreas Eschbach in seinem launigen Vorwort vermerkt, finden sich schon in diesen frühen Texten alle die Themen, die für Jeschkes Schaffen charakteristisch sind: Reisen zu fernen Sternen, die Gefahr eines Atomkriegs und natürlich Zeitreisen und Zeitparadoxa.