Originaltitel: All the Boys Love Mandy Lane
USA, 2006
Kinostart: 13.03.2008 (FSK: unbekannt)
ca. 88 Min.
Horror
Mandy Lane war an ihrer Highschool nie beliebt. Als sie nach den Sommerferien wieder zum Unterricht erscheint, ändert sich das aber, denn Mandy hat sich – quasi über Nacht – zur attraktiven jungen Frau gemausert. Appearance matters, daher laden ihre Mitschüler Mandy zu einer Party ein. Auf dieser beginnt plötzlich eine mysteriöse Mordserie.
Es müssen nicht immer Gänseblümchen sein, denkt sich der Filmfan und freut sich über jeden Streifen, der Salz in offene Wunden reibt. Buchstäblich, versteht sich. Manchmal darf man im Kino eben auch einen wahnsinnigen Slasher auf eine Horde frühreifer Teenies loslassen. Wenn das Ganze dann noch eine FSK-18-Freigabe bekommt, ist meine Kinokarte schon vorbestellt.
Der Film, den der Verleih nicht wollte. „All the Boys Love Mandy Lane“ war ursprünglich von The Weinstein Company geplant und gekauft worden, die sich vom Tarantino/Rodriguez-Jointventure „Grindhouse“ einen schönen Kassenboom erhofft hatten. Das Publikum goutierte dieses Filmfest aber nicht (was wieder mal beweist, wie dumm die blökende Masse mitunter sein kann). Als „Grindhouse“ stark hinter seinen Erwartungen zurückblieb, besah man sich im Hause Weinstein auch „All the Boys …“ noch mal. Und fand Brutalität, nackte Haut, Schimpfworte … also alles, was auch „Grindhouse“ groß gemacht hatte. The Weinsteins reagierten folgerichtig mit Panik und verkauften den Film kurzerhand an Senator Entertainment, der damit hoffentlich ordentlichen Reibach macht.