
Originaltitel: Bulletproof Monk
USA, 2003
Kinostart: 26.06.2003 (FSK: 16)
ca. 104 Min.
Action
Ein tibetanischer Mönch ohne Namen (Chow Yun-Fat), der 1943 ein mit unsagbarer Macht ausgestattetes Artefakt vor den Nazi-Schergen des SS-Obersturmbandführers Struker (Karel Roden) in Sicherheit bringen muss, reist in die USA, wo er 60 Jahre unentdeckt lebt – bis die Helfer des inzwischen greisen Strukers wieder seine Spur aufnehmen. Der Mönch, der seit 60 Jahren nicht gealtert ist, weiß, dass die Macht des Artefaktes auf einen jüngeren Mann übertragen werden muss, um es auch in Zukunft zu schützen. In dem Dieb Kar (Seann William Scott) findet er einen würdigen Nachfolger. Doch Kar mag diese Idee nicht.
Chow Yun-Fat und Seann William Scott spielen zwei äußerst sympathische Helden, einige Actionsequenzen sind recht gelungen. Aber das Gesamtbild ist enttäuschend. Die Handlung ist vorhersehbar. „Bulletproof Monk“, eine Comicverfilmung, ist ein typisches Hollywoodprodukt, mit dem ein Studio versucht, auf einer Erfolgswelle zu reiten: Es ist ein gesichts- und seelenloser Film, der für einen kurzen Augenblick vielleicht zu unterhalten versteht, ansonsten aber vollkommen in der Masse anderer, seelenloser Actionfilme untergeht.