
Originaltitel: Chameleon - Death Match
USA, Australien, 1999
Kinostart: unbekannt (FSK: 12)
ca. 97 Min.
Action, Science Fiction
Wie schon im ersten Teil ist Kam (Bobbie Phillips) Agentin der IBI, der Polizei einer Zukunft, in der Megafusionen die Nationalstaaten überflüssig gemacht haben. Waren in Teil 1 die gesellschaftlichen Klassenunterschiede noch eklatant, heißt es nun auf einmal: Die Fusionen haben Wohlstand und Reichtum gebracht. Nun ist Kam ein genetisch manipulierter Mensch, ausgestattet mit der Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen. Darüber hinaus ist sie stärker als normale Menschen. Nur Emotionen kennt sie nicht. Mit genau diesem Unbekannten wurde sie im ersten Teil plötzlich konfrontiert. Davon ist hier jedoch keine Rede mehr. Kam ist super cool, super schnell, super mutig – und super langweilig. Ansonsten passiert nicht viel: Kam gerät in eine Geiselnahme in einem Hochhaus und schaltet die Terroristen aus.
„Chamäleon – Todesspiel“ ist die Fortsetzung vom „Chamäleon“, einem an sich interessanten, jedoch auf Grund seiner Langeweile auch unbefriedigendem SciFi-Film. Dies haben sich offenbar auch die Produzenten des ersten Teils gedacht und sich für Teil 2 überlegt: Weniger Handlung, dafür mehr Sexappeal. Das Ergebnis ist das 1000ste „Stirb langsam“-Riff-off, in dem man(n) hin und wieder den Rücken der nun wirklich hübschen Hauptdarstellerin Bobbie Phillips bewundern darf (mehr nicht – denn wir haben es mit einem US-Fernsehfilm zu tun). Außerdem wurden die interessanten Ansätze von Teil eins vollkommen aus dem Skript herausgearbeitet. Oder, boshaft ausgedrückt: Intelligenz nein, Ballereien ja.