Originaltitel: Cube Zero
Kanada, 2004
Kinostart: direct-to-video (FSK: 18)
ca. 94 Min.
Horror, Science Fiction, Thriller
Nach „Cube“ und „Cube Zwei“ kommt nun „Cube Zero“, das Prequel. Wieder werden Menschen im Würfel als Versuchskaninchen missbraucht. Dieses Mal aber erlauben die Filmemacher einen Blick hinaus, in die Welt jenseits des Würfels. Da geht es um zwei Mitarbeiter des Projektes, die an ihren Bildschirmen beobachten, was im Würfel geschieht.
Die erste halbe Stunde von „Cube Zero“ ist Langeweile pur, ein schlechtes Plagiat der ersten beiden Filme. Doch dann gelingt es dem kanadischen Regisseur Ernie Barbarash, das Ruder herumzureißen – indem er sich gar nicht mehr um die Geschehnisse im Würfel kümmert, sondern seinen Fokus auf die Menschen im Kontrollraum richtet. Und so wird aus „Cube Zero“ eine interessante Studie über Verführung und blinden Gehorsam. Obwohl sie wissen, dass das, was sie tun, falsch ist, berufen sich die Handelnden auf ihre Befehle, ihre Arbeit – bis einer von ihnen sich seiner Verantwortung stellt. Kein Meisterwerk, aber trotz seiner Anlaufschwierigkeiten ein guter Film.