
Originaltitel: Dragonheart II
USA, Italien, 2000
Kinostart: unbekannt (FSK: 6)
ca. 105 Min.
Fantasy
Die Geschichte erzählt von einem Drachenei, das nach dem Tod des letzten Drachenjägers einem Kloster übergeben wird, wo der Drache schlüpft und in den Katakomben lebt. Eine Prophezeiung sagt nun, das Herz des Drachen würde mit dem Auftauchen eines Kometen zum Bösen mutieren. So bleibt der Drachen, Drake, in seinem Gewölbe, um dem Kometen nicht direkt ausgeliefert zu sein – doch natürlich kommt alles ganz anders.
In der deutschen Synchro des hervorragenden ersten Teils lieh Adorf dem Drachen seine Stimme (im Original war es Sean Connery). Und im Jahr 2000? Olli P. Wäre es nun nur das, was an diesem Film nicht funktioniert, wäre dies nicht so schlimm. Doch „Dragonheart II“ ist eine „Direct to“-Videoproduktion. Und daran schwächelt sie. Die Effekte können mit denen des Spielfilms natürlich nicht mithalten. Das Gleiche gilt für die Ausstattung und letztendlich auch für die Schauspieler, allesamt Nobodys, die sich zwar redlich bemühen, aber an der Geschichte scheitern.
Wäre „Dragonheart II“ ein Original, eine „Direct to“-Videoproduktion ohne Vorläufer, könnte man ihn als eine nette Idee bezeichnen. Es gibt Schlechteres, was direkt für Video oder TV produziert wird. Doch „Dragonheart II“ ist nun einmal die Fortsetzung eines hervorragenden Films, dessen Qualität er leider auf gar keiner Ebene auch nur annähernd erreichen kann.