Originaltitel: The Defender
USA, Deutschland , 2004
Kinostart: unbekannt (FSK: 16)
ca. 88 Min.
In einem abgelegenen Hotel in Rumänien will die Sicherheitsberaterin des US-Präsidenten einen Mann treffen. Ihr Bodyguard Lance Rockford glaubt, in diesem Mann einen arabischen Terroristen zu erkennen. Aber Rockford ist ein Mann, der keine Fragen stellt. Das Treffen verläuft planmäßig. Bis aus dem Hinterhalt das Feuer eröffnet wird.
Respekt vor Dolph Lundgren. Im Gegensatz zu anderen in die Jahre gekommenen Actionhelden, die mit miesester Actiongülle ihre Karrieren beerdigt haben – man denke an Steven Seagal, dessen Filme nur noch in einem komatösen Zustand zu ertragen sind – hat Lundgren mit „The Defender“ ein ansehnliches Regiedebüt vorgelegt. Klar, „The Defender“ ist ein B-Film. Aber Lundgrens minimalistischer Inszenierungsstil trägt den Streifen. Die Action ist geradlinig, die Handlung klar strukturiert. Vor allem aber: Dies ist kein rassistisch-reaktionärer Dreck, der von fiesen Arabern und guten Amerikanern erzählt. Tatsächlich handelt es sich um einen B-Actionstreifen, den sich auch linksliberale Intellektuelle frohen Gewissens anschauen dürfen!