
Originaltitel: Stir of Echoes
USA, 1999
Kinostart: 03.02.2000 (FSK: 16)
ca. 110 Min.
Horror
Tom (Kevin Bacon), ein Malocher aus der Vorstadt, steht mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen, bis er sich, aus Spaß auf einer Party, von seiner flippigen Schwägerin hypnotisieren lässt. Die Hypnose öffnet eine Schranke in seinem Gehirn. Und fortan wird er von Visionen heimgesucht, in deren Mittelpunkt ein Mädchen steht, das er jedoch noch nie in seinem Leben gesehen hat. Die Situation eskaliert, als sich herausstellt, dass sein kleiner Sohn das Mädchen kennt – als einen Geist, der in ihrem Haus lebt.
Schlechtes Timing – so könnte der Untertitel dieses Kassen-Flops lauten. Tatsächlich ist „Echoes“ ein guter Film. Doch er startete in den USA gegen „The Sixth Sense“. Und der ist im Vergleich besser, da er ein Meisterwerk der Visualität und der Atmosphäre ist. Wenngleich „Echoes“ die vielleicht interessantere Geschichte erzählt.
Regisseur Koepp versteht es leider nicht, durchgängig Spannung aufzubauen. Sein Film ist teilweise zu kopflastig. Dafür ist aber die Geschichte in jeder einzelnen Szene absolut schlüssig, was nicht viele Filme von sich behaupten können. Trotz seiner Schwächen ist „Echoes“ ein überdurchschnittlich guter Film.