Originaltitel: Elektra
USA, 2005
Kinostart: 10.03.2005 (FSK: 12)
ca. 96 Min.
Action, Thriller
Als Mitglied eines Ordens, der seit Jahrtausenden das Böse bekämpft, wurde Elektra (Jennifer Garner) von ihrem Meister (Terence Stamp) verstoßen. Nun verdingt sie sich als professionelle Killerin. Hin und her gerissen zwischen Gut und Böse ist sie auf der Suche nach einem Halt. Den findet sie ausgerechnet in einem Opfer: Der 13-jährigen Abby (Kirsten Prout), die sie, so verlangen es ihre Auftraggeber, liquidieren soll. Doch Elektra verweigert den Auftrag und verhilft dem Mädchen und ihrem Vater (Goran Visnjic) stattdessen zur Flucht.
„Elektra“ scheitert an vielen Aspekten. Da sind, von der großartigen Jennifer Garner abgesehen, die Schauspieler, die allesamt blass bleiben. Oder die willkürlichen Wendungen im Drehbuch, die oftmals keinen Sinn ergeben. Außerdem stolpert Regisseur Bowman zwischen Charakterstudie und Comic-Action hin und her, ohne eine rechte Balance zu finden. DVD-Kritik: Immerhin gibt es neben dem Making-of eine Dokumentation, die erklärt, wie aus dem „Marvel“-Comic „Elektra“ ein Spielfilm geworden ist. Interessant: die geschnittenen Szenen.