Originaltitel: Quatermass 2
Großbritannien, 1956
Kinostart: direct-to-video (FSK: 12)
ca. 81 Min.
Mystery, Science Fiction
Britische Astronomen halten eine Reihe von seltsamen Erscheinungen auf ihren Radarschirmen für kleine Meteoriten. Dr. Quatermass (Brian Donlevy) entdeckt jedoch ein Muster in dem Meteoritenregen. Dort, wo die Steine eingeschlagen sein müssen, entdeckt er eine futuristisch anmutende Fabrik, die offiziell synthetische Lebensmittel herstellt – aber frappierend Plänen einer von ihm höchst selbst ersonnenen Mondbasis ähnelt. Als Quatermass die Anlage besichtigen will, wird ihm dies jedoch aus Regierungskreisen zunächst verboten. Für Quatermass steht fest: Es ist eine Verschwörung im Gange. Eine Verschwörung, deren Drahtzieher nicht von dieser Welt sind!
Chris Carter, Erfinder von „Akte X“, liebt die „Quatermass“-Filme. Allerdings hätte er sie sich einmal genauer anschauen sollen, dann nämlich hätte er verstanden, wie simpel – und doch unglaublich spannend – man eine Geschichte über extraterrestrische Verschwörungen inszenieren kann! „Feinde aus dem Nichts“, immerhin inzwischen 49 Jahre alt und in Schwarz-Weiß gedreht, ist ein pfiffiger, rasanter, ungemein unterhaltender Horror-Sci-Fi-Klassiker aus den legendären Hammer-Studios. Unter Genre-Freunden gilt dieser zweite „Quatermass“-Spielfilm als der beste Teil der Reihe. Zu Recht! Er ist bemerkenswert geradlinig inszeniert, verliert sich nie in Nebensächlichkeiten und kreiert mit der Hauptfigur einen wunderbar vielschichtigen Charakter jenseits üblicher Heldenklischees!