
Originaltitel: The Forsaken
USA, 2001
Kinostart: direct-to-video (FSK: 18)
ca. 90 Min.
Horror
Nick (Brendan Fehr) wurde von einem Vampir gebissen. Mit Hilfe von Medikamenten ist es ihm gelungen, seine Verwandlung aufzuhalten. Doch stoppen kann er sie nur, wenn er den Mann, der ihn gebissen hat, vernichtet. Als durch seine Schuld Sean (Kerr Smith), ein Junge, der ihn in den Southwest Badlands eine Fahrgelegenheit geboten hat, von einem Mädchen (Izabelle Miko) gebissen wird und nun selbst kurz vor der Verwandlung in einen Blutsauger steht, bleibt ihm nur wenig Zeit, besagten Vampir ausfindig zu machen.
Das Problem dieses Vampirfilmes, der auf den Spuren von Kathryn Bigelows „Near Dark“ wandelt, besteht darin, dass die Hauptfiguren nach und nach ein Opfer ihrer eigenen Belanglosigkeit werden. Keine Hauptfigur, egal ob Opfer oder Vampir, erzeugt beim Zuschauer echte Gefühle. In dieser unglücklichen Inszenierung verkommt die Gewalt dann zu einem reinen Selbstzweck – und dies ist der Tod eines jeden Action- oder Horror-orientierten Filmes.