Originaltitel: The Fountain
USA, 2006
Kinostart: 18.01.2007 (FSK: unbekannt)
ca. 98 Min.
Science Fiction
Darren Aronofsky kann Bilder kreieren. Ob seine schwarz-weiße Gottessuche „Pi“ oder das Drogendrama „Requiem for a Dream“: Seine Filme sind Kompositionen, in denen ein jedes Bild eine eigene Geschichte erzählt. Auch „The Fountain“ ist ein solcher Bilderrausch. Die Geschichte eines Forschers, der ein Heilmittel für seine an Krebs erkrankte Frau sucht und dabei den Baum des Lebens entdeckt, ist eine unfassbare Bilddichtung, die vor lauter Schönheit leider die Geschichte vergisst. Im Gegensatz zu „Pi“ und seinen vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten, verbleicht „The Fountain“ zu einer überraschend, ja erschreckend simplen Geschichte über Liebe und Zuneigung. Vielleicht spricht es für den Zynismus unserer Zeit, wenn man dies als Negativum betrachtet, vielleicht aber ist es tatsächlich auch nur öde.