Space-View Filmguide: Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer

Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer

Fakten

Originaltitel: Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer
USA, 2007
Kinostart: 14.08.2007 (FSK: 12)
ca. 92 Min.

Genre

Action, Science Fiction

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Kurzübersicht

Es soll die Hochzeit des Jahrhunderts werden, scheitert jedoch immer wieder an der Ausführung: Reed Richards und Sue Storm, alias Mr Fantastic und Invisible Woman, wollen sich endlich das Ja-Wort geben. Die Presse ist bereits ganz heiß auf die Feierlichkeit der Fantastischen, illustre Gäste haben sich angekündigt (auch wenn die übereifrige Security Stan Lee nicht rein lässt) – und dann passiert so was: ein silbrig schimmerndes Wesen auf einem Surfboard fliegt um die Welt und bringt Zerstörung mit sich. Überall, wo der als Silver Surfer titulierte Fremde auftaucht, beginnen die Probleme. In Ägypten schneit es (okay, das hätte auch noch am Klimawandel liegen können), in London läuft die Themse aus… Es wird Zeit, dass sich mal jemand um den Silbernen kümmert. Die US-Armee will die Fantas für den Job vorschlagen, doch ziert sich Reed ein wenig, immerhin hat er seiner holden Sue mehr Zeit fürs geplante Familienleben versprochen.
Zur gleichen Zeit wird im fernen Latveria Victor von Doom wieder aufgepäppelt, der Fiesling aus dem vorherigen Film. Doom will zu alter Macht zurückkehren und sieht in den Fähigkeiten des Silver Surfers eine Chance für sich. Um ihm nahe zu kommen, gelingt es „Doctor Doom“ sich in den Kampf der Armee gegen den Fremden einzuklinken.
Die Fantas übernehmen den Auftrag schließlich doch, auch wenn ihnen Dooms Anwesenheit gar nicht behagt, und müssen feststellen, dass der zerstörerische Surfer nur die Vorhut einer noch viel stärkeren Macht ist: des Weltenvernichters Galactus, der sich langsam und hungrig der Erde nähert.

Review

Wellenreiter de luxe
Dieser Film ist langweiliger als in der Sonne trocknendes Getreide, so behauptet es zumindest die Washington Post in ihrer Besprechung: „Empfindungsfähige Menschen sollten sich von ihm fern halten; alle anderen dürfen beruhigt eintreten, ihr IQ liegt ohnehin in dem Bereich eines von Tschernobyl Gebratenen und wird nicht noch weiter beeinträchtigt.“ Die New York Times zielt in die gleiche Richtung und nennt den Film „ein Amalgam aus wiederverwerteten Ideen, heißer Luft, dummen Scherzen, beiläufigem Sexismus und pseudowissenschaftlichem Mumpitz.“ Entertainment Weekly erinnerten die Dialoge an eine „Übersetzung aus dem Esperanto der Comics“. Und Variety warnt, irgendwann in diesem Film „dürfte es selbst die Popcornkino-Gänger nach etwas mehr dramatischem Element gelüsten. Es wäre zu gnädig, ‚Fantastic Four’ dann damit zu entschuldigen, dass der Film einfach Bescheidenheit demonstriere.“
Mann, muss das ein schlechter Film sein.
Oder?
Nö. Und es fühlt sich schon cool an, solch großen Namen zu widersprechen. Trotz den Aussagen von profilierungssüchtigen Kritikern hat der zweite „Fantastic Four“-Film nämlich aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und präsentiert sich deutlich runder und ausgeglichener. Er macht sogar richtig Spaß.

Hollywood ist lernfähig
Tim Story hat’s nicht leicht. Der noch relative Regisseurneuling legte 2005 mit „Fantastic Four“ ein Werk vor, das nach Erwartungshaltung der Produzenten und des Publikums das Zeug zu einem Franchise hatte. Oder es zumindest hätte haben sollen, denn nachdem Storys Blockbuster angelaufen war, fielen die Begeisterungsstürme doch eher verhalten aus. Um nicht zu sagen: sie blieben ganz aus.
Dabei war der Film nicht schlecht. Er schaffte es, die aus Jahrzehnten von Marvel-Comics allseits bekannten Fanta 4 dem Kinopublikum vorzustellen und ihnen eine zumindest im Filmrahmen adäquate origin story zu verpassen. Er hatte Action, Humor, passable Spezialeffekte und mit Avi Arad und Marvel-Gott und Co-Serienschöpfer Stan Lee die richtigen Produzenten auf seiner Seite.
Und er hatte ein Problem: Er war in etwa so spannend, wie es die frühen Comicvorlagen, auf denen er basierte, für heutige Leser sind. Doch, doch. So mancher Sechsjährige hat den Mund bestimmt nicht mehr zu bekommen vor Staunen.
Das muss per se nichts Schlechtes sein. Es gibt genug gute und allgemein als cool angesehene Produktionen, die genau dieses Publikum erreichen wollen und auch älteren Kinogängern gefallen. Und sind wir doch mal ehrlich: Wer erwartet von einer Comicverfilmung schon das eigene Leben verändernde Einblicke in die menschliche Natur? „Fantastic Four“ wollte unterhalten, nichts weiter, und das tat er auch. Da die Konkurrenz („Spider-Man“, „X-Men“ usw.) aber immer noch ein wenig mehr bot, traf Storys Story (ähem) auf eher gemischte Resonanz. Vorsichtig ausgedrückt.
Das Fandom war gespalten und nicht selten sogar entrüstet: Die Hauptdarsteller seien uncharismatisch (und wir sprechen hier unter anderem immerhin von Geek-Queen Jessica Alba, die man für ihre Arbeit in „Fantastic Four“ sogar für die goldene Himbeere, den Anti-Oscar, nominierte) und zu weit von den Originalvorlagen entfernt, das Kostüm von „The Thing“ Michael Chiklis albern, der von „Charmed“-Alumni Julian McMahon verkörperte Dr. Doom ein schlechter Scherz und die Bedrohung für die Fantas einfach unglaubwürdig. Kritiker-Guru Roger Ebert meinte damals, der Film solle sich dafür schämen, dass er sich überhaupt in den gleichen Kinos wie die wirklich guten Comicverfilmungen blicken ließe.

Zweite Chance fürs gleiche Team
Dennoch war die Neugierde stärker als die geballte Kraft negativer Vorabkritiken und trieb das Publikum vor zwei Jahren in die Kinos und später auch in die Videotheken. Nicht umsonst gehören die „Fantastic Four“ – deren unbescheidener Untertitel immerhin stolz behauptet, dass es sich bei ihnen um den „großartigsten Comic der Welt“ handelt – zu den beliebtesten und langlebigsten Marvel-Reihen und sind dementsprechend einer großen Leserschaft vertraut, auch international. Schon 1993 hatte Bernd Eichinger die B-Film-Legende Roger Corman gebeten, einen Kinofilm über die Fantastischen zu drehen. Was daraus wurde, seht ihr im nebenstehenden Infokasten.
Schon bevor Storys Film 2005 auf die Leinwände kam, war allen Beteiligten das Wort „Fortsetzung“ fest in die Hirnwindungen geschrieben. Da sich die Produktion an den Kassen recht ordentlich schlug, auch wenn es sich unter vielen Fans und Kritikern zum beliebten Hobby entwickelte, Story und seinen Film vollmundig niederzumachen, gab das Studio schnell grünes Licht für ein Sequel. Wieder mit Tim Story im Regiestuhl, wieder mit den bereits etablierten Darstellern. Und auch Drehbuchautor Mark Frost (ja, genau: der von „Twin Peaks“) behielt man gleich bei. So beehrt uns nun also „Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer“ und hat einiges an Pluspunkten zu verzeichnen. Und neue Probleme.

Gut gemeint = gut gemacht, mit Abstrichen
Es fällt auf, dass sich die Produzenten bei der Fortsetzung deutlich mehr Mühe gegeben haben, den Comicvorlagen gerecht zu werden. So bedienen sich die Autoren Mark Frost und Don Payne, letzterer ist übrigens einer der Kreativen hinter den „Simpsons“, deutlich bei den Heften 48 bis 50, in denen der Silver Surfer ins Universum der Fantastischen eingeführt wurde. Hefte 57 bis 60, die seine Begegnung mit Doctor Doom schildern, sind ebenfalls ins Drehbuch eingeflossen. Dem Film tut diese Quellenkenntnis gut und auch den Comicfans dürften derartige Reverenzen gefallen.
Der Humor, schon in Teil Eins ein Markenzeichen, ist auch im filmischen Nachschlag frisch und herzlich, auch wenn so manchem Fan sicher übel aufstößt, dass sein Lieblingscharakter auch mal für einen billigen Lacher herhalten muss. (Kleiner Exkurs: Die Szene, in der die Fantas das zu kippen drohende „London Eye“ wieder festschweißen, ist aber völlig unentschuldbar. Gag hin oder her – das ist einfach nicht heroisch und für einen Superheldenfilm in etwa so stimmig, als wenn sich Superman ein paar Euro nebenbei verdient, indem er seinen Hitzeblick aufs Kochen von Frühstückseiern verschwendet.)
Die Handlung fällt deutlich globaler aus als noch im Vorläufer. Ägypten, London, die Chinesische Mauer – der Silberne und seine galaktische Nachhut sind eine globale Bedrohung und den Fähigkeiten und der Bedeutung der Vier somit durchaus angemessen. Gleiches konnte man vom Bösewicht des ersten Teils nicht unbedingt sagen. Und leider hat man den einfach wiederverwertet. Der Doctor Doom der beiden Filme ist, bei allem Respekt vor den Fans seines Darstellers Julian McMahon, ein Witz. Noch dazu ein schlechter.
Um das zu erkennen, muss man nicht wissen, dass Doom eine Ikone der Comic-Antagonisten darstellt und auf 45 Jahre in Heft und Trickfilm zurückblickt. Man muss auch nicht wissen, dass er die Inspiration für George Lucas’ Darth Vader war – was auch sein Kostüm mehr als deutlich macht. Es genügt völlig, McMahon in dieser Yuppie-Variante eines Finsterlings verschwinden zu sehen, um die Figur abzuschreiben. Die Autoren haben Doom diesmal nach Latveria verlagert, wo er laut den Comics auch herstammt, und ihn deutlich düsterer angelegt – gebracht hat das aber nicht viel. McMahon, der eigentlich kein schlechter Schauspieler ist, scheint der misslungenen Charakterisierung seiner Figur auch im zweiten Kinoabenteuer der Fantastischen nichts entgegenhalten zu können.
Wesentlich entschuldbarer sind dahingegen die Freiheiten, die sich der Film mit Galactus erlaubt hat. Der wird auf Wunsch des Studios als eine Art Wolke dargestellt, was dem humanoid aussehenden Wesen der Vorlage nun gar nicht mehr entspricht. WETA, die für die Spezialeffekte des Films zuständig waren, haben aber so manchen visuellen Querverweis für die Fans eingebaut, der auf den Ursprungsgalactus verweist.

Fantastische Nachwirkungen
Der zweite Leinwandausflug der Fantastischen Vier richtet sich abermals an ein die Altersstufen übergreifendes Publikum. Er hält sich nicht mit schwerwiegenden charakterlichen Dilemmata seiner Figuren auf, legt keinen allzu großen Wert auf psychologisch ausgefeilt gezeichnetes Personal, sondern unterhält ganz einfach auf kindlich-angenehme Art und Weise. Das mag man anspruchslos finden oder genießen.
Auch wenn der Deutschlandstart bei Redaktionsschluss noch ausstand, lässt sich festhalten, dass die Fantas ihrem Namen an den amerikanischen Kinokassen wieder alle Ehre gemacht haben. Trotz der erneut (und nicht ganz unbegründeten) massiven Negativkritiken konnte Tim Storys zweites Abenteuer ein Startergebnis einfahren, dass exakt im Rahmen der erwarteten Gewinnspanne lag. Am ersten US-Wochenende spielte „Rise of the Silver Surfer“ 57,4 Millionen ein und überrundete damit sogar seinen Vorgänger knapp. Ob das finanzielle Endergebnis aber ebenso vielversprechend ausfällt, bleibt abzuwarten und ist eher zu bezweifeln.
Doch Hollywoods kreative Mühlen mahlen schon wieder. Auch wenn Tim Story bereits in Interviews vermeldete, zunächst eine Auszeit vom Franchise nehmen zu wollen, wird schon über einen dritten Teil gesprochen. Den Darstellern dürfte dieser Gedanke gefallen. Und auch ein Spin-Off ist in der Vorplanung. Es soll sich mit dem Silver Surfer beschäftigen, als Drehbuchautor ist bisher der von „Babylon 5“ bekannte J. Michael Straczynski vorgesehen, der sich auch als Comicschreiber einen Namen gemacht hat. Bisher sind beide Projekte aber nichts mehr als Pläne. Ob die Film-Fantas eine Zukunft haben, wird selbige zeigen müssen – auch der Deutschlandstart spielt dabei eine kleine Rolle, immerhin steht mit Bernd Eichinger ein hier sehr bekannter Name hinter der Produktion.

geschrieben von: Christian Humberg

Filme für den Giftschrank – Die ersten Fanta 4

Hollywood geht manchmal seltsame Wege, und Deutschland ist um keinen Deut besser. Was Bernd Eichinger und seine Produktionsfirma 1993 vollzogen, ist bis heute ein Spagat besonderer Güte. Der deutsche Produzent Eichinger besaß damals schon seit einer Weile die Rechte für eine Verfilmung der „Fantastic Four“-Comics aus dem Hause Marvel, fand aber keine ausreichenden Geldgeber für die auf 40 Millionen US-Dollar geschätzte Produktion. Der Boom im Sektor der Comicverfilmungen, wie ihn Bryan Singers „X-Men“ und Sam Raimis „Spider-Man“ lostreten sollten, war 1993 noch nicht in Sicht und die Finanziers gegenüber der neunten Kunst eher skeptisch eingestellt.
Doch für Eichinger lief die Zeit, denn die Rechte an den FF sollten bald wieder an Marvel zurückfallen, sofern kein Film entstand. Da besann sich der Produzent eines gewissen Roger Corman, einer wahren Kinolegende. Corman war bekannt und berüchtigt dafür, Filme schnell und billig abdrehen zu können. Ihn bat Eichinger darum, die Fantastischen Vier für die Leinwand zu adaptieren – mit einem Budget von nicht einmal 1,5 Millionen Dollar. Zwar hat es nie jemand offiziell bestätigt, doch liegt die Vermutung nahe, dass dieser Billigfilm nur in Auftrag gegeben wurde, um die Rechte an den Figuren zu behalten.
Corman machte sich an die Arbeit. Ein Ensemble wurde zusammengestellt, ein Regisseur gefunden, ein Drehbuch entworfen und innerhalb von nur drei Wochen verfilmt. Alex Hyde-White gab den Reed Richards, Rebecca Staab spielte Sue Storm, Jay Underwood ihren Bruder Johnny und Michael Bailey Smith (den ihr vielleicht als Belthazor aus „Charmed“ in Erinnerung habt) wurde als Ben Grimm verpflichtet, durfte dabei aber ohne Monster-Makeup auskommen, da man Das Ding aus Kostengründen in der beliebten Variante „Stuntman in Latex-Anzug“ realisierte. Und das sah irgendwie immer noch besser aus als Michael Chiklis’ teures Kostüm aus dem Film von 2005. Wer sich übrigens wundert, warum ihm die Namen der Schauspieler nichts sagen, sei noch einmal an das Budget von nicht einmal anderthalb Millionen erinnert. Tom Cruise kostet eben ein wenig mehr.
Allen Beteiligten war klar, dass sie mit dieser Produktion nicht die Welt veränderten. Und doch waren sie mit Begeisterung bei der Sache und setzten sich auch privat dafür ein, den kommenden Film auf amerikanischen Conventions zu bewerben, wo Projekt, Trailer und Darsteller schon auf begeisterte Resonanz stießen. Ein Premierenort war schnell gefunden, die Presse informiert und in den Startlöchern, der Hype setzte im Fandom ein – und dann wurde das ganze Projekt „von oben“ gestoppt. Ein Schelm, wer hier einen Plan vermutet? Eichinger soll sich so dazu geäußert haben: „Avi (Arad) ruft mich an und sagt ‘Hör mal, du hast da was tolles geschaffen. Das zeigt, wie begeistert du hinter dem Film und der Marke stehst. Mir ist bewusst, dass du soundsoviel investiert hast und dass Roger soundsoviel investiert hat. Machen wir doch einen Deal!’ Ihm gefiel der Gedanke nicht, dass ein kleiner Film herauskommen und vielleicht das ganze Franchise ruinieren könnte. Also sagt er mir, dass er mir das Geld, das wir für den Film ausgegeben haben, zurückgeben will und wir ihn nicht veröffentlichen sollten.“
Hmm… Kurz vor der Premiere jedenfalls erfuhren die Macher des Films, dass niemand ihn sehen würde. Dass die ersten Fantastic Four des Kinos nur eine Fußnote bleiben sollten (welche die aktuelle Blockbuster-Serie auch beharrlich totschweigt). Cormans FF-Regisseur Oley Sassone, der später unter anderem für „Xena“ Episoden inszenieren würde, meint: „Dass der Film nicht veröffentlicht werden sollte, hörten wir erstmals nach der Comic Convention im Shrine Auditorium, nachdem Roger schon die Trailer in den Kinos laufen hatte und der Film in der Mall of the Americas uraufgeführt werden sollte. Für uns, die wir an ihm gearbeitet hatten, fühlte sich das an, als würde uns ein Eispickel durchs Herz gestoßen.“
Doch auch wenn Marvel die Originalkopien angeblich vernichtet hat, ist der liebevoll-trashige Billigfilm als Bootleg „irgendwo da draußen“ und bei denen, die bereits das Vergnügen hatten, auch durchaus beliebt. Wer sich also ein Bild von den Ursprungs-Fantas machen möchte, braucht eigentlich nur ein wenig Kreativität zu beweisen.

geschrieben von: Christian Humberg

Fantastische Nebenfiguren

Silver Surfer
Der Astronom Norrin Radd geht einen Deal mit dem Teufel ein. Galactus, der Planetenzerstörer, droht seine Heimatwelt zu verschlingen, doch Norrin kann ihn mit einem Opfer besänftigen. Im Tausch für das Überleben seines Planeten verpflichtet sich Norrin, dem Agressor als Bote zu dienen. Er wird zum Silver Surfer und bereitet Galactus von nun an den Weg durchs All. Erst auf der Erde werden ihm die Fantastic Four helfen, sich gegen den Finsterling zur Wehr zu setzen.
Um diese Figur fürs Kino zu realisieren, brauchte Tim Story mehr als nur Effektspezialisten. Er brauchte WETA. Der körperbetont arbeitende Schauspieler Doug Jones diente den FXlern als Vorlage für die Statur und Bewegungen des später komplett digitalisierten Wesens. Laurence Fishburne sprach die Dialoge des Surfers ein.

Galactus
Galactus ist älter als der Urknall, zumindest der aus dem Marvel-Universum: der Big Crunch. In unserer Welt existiert das ursprünglich als Raumfahrer Galan bekannte Wesen in Form von Galactus. Um sein Überleben zu sichern, zerstört er Planeten, die bewohnt sind oder das Potential für Leben in sich tragen. Im Laufe der Jahre hat er verschiedene Boten beschäftigt, darunter auch Norrin Radd.

Alicia Masters
Die blinde Bildhauerin mit dem großen Herz ist Adoptivtochter des schurkischen Puppet Masters, dem die Fantas schon früh in ihrer Comickarriere das Handwerk legten. Alicia verliebte sich dabei in das Ding – was den Comicautoren ermöglichte, Ben auch längerfristig als Steinwesen zu zeigen. Immerhin wollte er seine Beziehung zu Alicia nicht dadurch gefährden, wieder zum Menschen zu werden.
Bereits im Film von 2005 wurde die Figur verwendet und auch in der Fortsetzung von Kerry Washington verkörpert. Ihr Charakter hat im zweiten Teil des Filmfranchise zwar mehr zu tun, scheitert aber an der Darstellerin.

Frankie Raye / Nova
Was im Film als sich anbahnende Romanze für die menschliche Fackel Johnny Storm dargestellt wird, hat Comicgeschichte. Frankie Raye war in den bunten Bilderheften bereits die Freundin von Johnny – was ziemlich witzig ist, hat sie doch Angst vor Feuer. Später wurde auch sie zu einem Boten von Galactus.
Frankie wird von der modelnden Schauspielerin Beau Garrett verkörpert.

Fantasticar
Dieses von Reed Richards entworfene und gebaute Supergefährt dient den Vieren als Transport- und Einsatzwagen. Es kann fliegen, ist wahnsinnig schnell und wendig und lässt sich auch in drei abgetrennte und autonom arbeitende Teile zerlegen.
Für den Film wurde das Fantasticar vom amerikanischen Autohersteller Dodge gebaut, der seitdem auch kräftig mit dieser Tatsache hausieren geht.

Hauptdarsteller

  • Reed Richards Ioan Gruffudd
  • Susan Storm Jessica Alba
  • Johnny Storm Chris Evans
  • Ben Grimm Michael Chiklis
  • Victor Von Doom Julian McMahon
  • Alicia Masters Kerry Washington
  • General Hager André Braugher
  • The Silver Surfer Laurence Fishburne
  • The Silver Surfer Doug Jones
  • Frankie Raye Beau Garrett
  • Pfarrer Brian Posehn
  • Major Cruz Gonzalo Menendez

Film-Crew

  • Regie Tim Story
  • Drehbuch Don Payne
  • Drehbuch Mark Frost

Hintergrundberichte

Premiere: Fantastic Four-Premiere in Berlin - Premiere in Deutschland