
Originaltitel: Galaxy Quest
USA, 1999
Kinostart: 13.04.2000 (FSK: 12)
ca. 102 Min.
Komödie, Science Fiction
Ende der 70er Jahre waren sie die großen Helden des Science-Fiction-Fernsehens: Jason Nesmith alias Commander Peter Quincy Taggart (Tim Allen), Gwen deMarco alias Lt. Tawny Madison (Sigourney Weaver) und Alexander Dane alias Dr. Lazius (Alan Rickman), die Stars von „Galaxy Quest“. Doch wie dies mit Fernsehschauspielern so ist: Nach dem Einstellen der Serie ging es auch mit ihren Karrieren bergab – und seither leben sie davon, auf Fan-Treffen oder Comicbörsen in ihren Rollen von einst aufzutreten. Bis sie eines Tages die Chance für ein Mega-Comeback erhalten – wenngleich dieses etwas anders aussieht, als sie gedacht haben mögen: Außerirdische entführen Nesmith, damit dieser ihnen im Kampf gegen einen bösen Aggressor beisteht. So genial und fortgeschritten seine Entführer auch sein mögen, dass Nesmith und seine Crew nur Schauspieler sind, davon haben sie keine Ahnung! Schließlich ist die TV-Serie für sie ein historisches Dokument, auf dem sie die Philosophie ihrer Gesellschaft aufgebaut haben!
„Galaxy Quest“ ist eine mit viel Liebe zum Detail ausgestattete Komödie über Fans, Science-Fiction und (erfüllte) Wunschträume, die von genialen Schauspielern getragen wird, die man, mit Ausnahme von Tim Allen („Hör mal wer da hämmert“) normalerweise nicht dem Komödienfach zuordnen würde. Allen voran Sigourney Weaver als in die Jahre gekommene „Farah Fawcett“-Kopie und Alan Rickman („Sinn und Sinnlichkeit“) als manisch-depressiver, britischer Schauspieler, der mit seinem Dasein als Kult-Figur seine Probleme hat.