
Originaltitel: The Green Mile
USA, 1999
Kinostart: 10.02.2000 (FSK: 12)
ca. 188 Min.
Horror
Der Gefängniswärter Paul Edgecombe (Tom Hanks) ist der ranghöchste Beamte der Grünen Meile, dem Todestrakt. Eines Tages wird der Riese John Coffey (Michael Clarke Duncan) eingeliefert. Er soll zwei kleine Mädchen ermordet haben. Doch schnell erkennt Paul, dass der sanftmütige Hüne vieles sein mag – aber bestimmt kein Mörder. Dennoch gibt er sich seinem Schicksal hin. Für Paul wird Coffeys Verhalten endgültig unverständlich, als er feststellen muss, dass er über eine göttliche Gabe verfügt: Er besitzt heilende Hände. Warum nutzt Coffey seine Fähigkeiten nicht, um seine Unschuld zu beweisen?
„The Green Mile“, ein Film, der in den 30er Jahren spielt, kann sich nicht entscheiden, was er sein möchte. Soll es sich hier um ein Drama handeln, das vom Umgang der Menschen miteinander erzählt, die sich Tag für Tag in einer extremen Situation befinden? Oder ist es ein Horrorfilm? Irgendwie ist er beides, doch nichts davon richtig. Und mit 182 Minuten Spielzeit ist der Film auf jeden Fall viel zu lang. Die visuelle Kraft der Bilder aus dem Todestrakt ist atemberaubend. Hinter ihnen aber verbirgt sich ein großes Nichts!