
Originaltitel: I, Robot
USA, 2004
Kinostart: 05.08.2004 (FSK: 12)
ca. 114 Min.
Action, Science Fiction, Thriller
Die USA im Jahr 2038. Die Zukunft ist ein freundlicherer Ort geworden als manch ein Pessimist geglaubt hätte. Der Grund dafür ist die Robotik. In jedem Bereich des Lebens können inzwischen Roboter eingesetzt werden, die sich äußerst menschlich verhalten, aber nach strengen Regeln existieren. Dazu gehört die Unverletzlichkeit des menschlichen Lebens. Bis ein Mord geschieht und der Polizist Del Spooner (Smith) zu der Überzeugung gelangt, dass nur ein Roboter der Mörder sein kann. Mit seiner Vermutung aber stößt er nur auf Ablehnung – vor allem, da Spooner als leicht paranoid gilt und die Robotik in Gänze ablehnt, womit er eine Außenseiterposition in der Gesellschaft einnimmt.
Zugegeben, „I, Robot“, nach einer literarischen Vorlage von Isaac Asimov entstanden, ist kein ganz großer Wurf geworden. Regisseur Alex Proyas zelebriert zu oft seine Spezial-Effekte und möchte, dass seine Zuschauer beim Anblick der Roboter ins Staunen geraten. Nur: Man weiß als Zuschauer inzwischen, was Effektkünstler in Hollywood zu zaubern im Stande sind – und wenn die Effekte zum Selbstzweck werden, dann ist dies störend, wenn nicht sogar ärgerlich. Doch jenseits der Momente, in denen „I, Robot“ etwas selbstverliebt wirkt, ist das Endergebnis ein guter Mainstream-Hollywood-Sci-Fi-Film mit einer interessanten Geschichte, einem guten Hauptdarsteller und einigen sehr gelungenen Actionmomenten.
Während die „normale“ Version bereits diverse Audiokommentare, ein Making of, eine Bildergalerie & Inside Looks enthält, bietet die „Special Edition“ von „I, Robot“ brillante Zusatzangebote: das Produktionstagebuch; Featurette: Alex’ Anspielungen auf Popkultur, Kino und die „hohe Kunst“; Dokumentation: Computer-generierte Bilder und Designs; alternative Aufnahmen und unveröffentlichte Szenen / Eine Szene entsteht; Featurette: „Science-Fiction und Roboter“; Featurette: „Empfindsame Maschinen: Roboter-Verhalten“ und Die Trickkiste der Filmemacher – Visual Effects.