Originaltitel: Mindstorm
USA, 2000
Kinostart: unbekannt (FSK: 16)
1979 entführt der KGB zwei telepathisch begabte Kinder aus der Wohnung ihrer Eltern, um eine Waffe zu entwickeln, mit der sie den Amerikanern mal wieder voraus wären. Im Jahr 2000 sind aus den Feinden von einst Geschäftspartner geworden, und das Psycholager, in dem die Fähigkeiten der Kinder „waffenfähig“ gemacht werden sollten, wird längst vom CIA finanziert. Nur leider sind die Amis auch keine Unschuldsengel. Und als sie ihre Spielchen übertreiben, geht eines der Kinder – inzwischen ein erwachsener Mann – verloren. Ein ehemaliger Elitesoldat wird beauftragt, den jungen Mann zu finden – denn der wäre in der Lage, allein kraft seiner Gedanken einen Dritten Weltkrieg auslösen.
Die Geschichte von „Mindstorm“ könnte ja ganz kurzweilig sein, wenn die Handlung nur halbwegs plausibel wäre. Ist sie aber nicht. Sie ist widersprüchlich und unlogisch. Judge Reinhold („Beverly Hills Cop“) wirkt als Actionheld fehlbesetzt, warum der sonst so großartige deutsche Schauspieler Jochen Nickel („Bang Boom Bang“) in diesem Film mitspielt, ist einfach nicht zu erklären.