Originaltitel: Die Nibelungen - Der Fluch des Drachen
Deutschland/USA/GB/Italien, 2004
Kinostart: direct-to-video (FSK: 12)
ca. 125 Min.
Fantasy
Siegfried, tapferster Krieger der Nibelungen, zieht hinaus, um einen Drachen zu töten. Es gelingt, und er badet im Blut des Ungetüms, das ihn unverwundbar machen soll. Doch ein Blatt fällt auf seinen Rücken – und macht ihn verwundbar. Siegfried jedoch ahnt davon nichts. Mutig stellt er sich den Feinden seines Volkes in den Weg und verhilft den Nibelungen zu neuer Größe. Bis die Liebe seine Sinne vernebelt ...
Nach den Zweiteilern „Die Nebel von Avalon“ und „Julius Cäsar“ hat sich Uli Edel der Geschichte der Nibelungen in zwei Teilen angenommen und einen unterhaltsamen Dreistünder inszeniert. Vor allem Benno Fürmann in der Rolle des sagenumwobenen Siegfried überzeugt, da er eben nicht groß, blond und blauäugig daher kommt, sondern tatsächlich einen Charakter kreiert, der mehr ist als eine dumpfe Sagengestalt. Ein wenig zu bunt ist Edels Film vielleicht ausgefallen, etwas düsterer hätte er schon werden dürfen. Aber was zählt, ist das Endergebnis. Und das gefällt.