
Originaltitel: Pitch Black
USA, 1999
Kinostart: 07.09.2000 (FSK: 16)
ca. 108 Min.
Horror, Science Fiction
Die Geschichte von „Pitch Black“ ist eigentlich relativ simpel: Die Pilotin Fry (Radha Mitchell) ist gezwungen, ihr Raumschiff auf einem einsamen Planeten notzulanden. Die meisten Besatzungsmitglieder sterben. Die Passagiere, unter anderem moslemische Pilger, die von dem charismatischen Imam (Cole Hauser) angeführt werden und eine neue Heimat suchen, machen sich daran, eine verlassene Forschungsstation wieder auf Vordermann zu bringen. Ihre Situation erscheint nicht hoffnungslos. Bis eine Sonnenfinsternis über den Planeten hereinbricht – und fliegende Monster auf die Menschen Jagd machen. Monster, die das Licht tötet, die aber im Dunkeln perfekt sehen können. Die einzige Hoffnung der Gestrandeten ist Riddick, ein inhaftierter Serienkiller, der den Absturz überlebt hat – und der einst seine Augen genetisch hat manipulieren lassen.
„Pitch Black“ kann man ohne Übertreibung als den Sci-Fi- / Horrorknüller des letzten Jahres bezeichnen. Ein Film von Regie-Nobody David Twohy, besetzt mit B-Darstellern wie Vin Diesel, Cole Hauser und Claudia Black („Farscape“), entwickelte sich zum Überraschungshit an den Kinokassen, später aber auch in den Videotheken. Schön, dass Qualität hin und wieder belohnt wird.
Die Geschichte funktioniert, da sie sich vollkommen ernst nimmt (ganz so, als hätte es Filme wie „Aliens“ niemals gegeben). Er sieht sagenhaft gut aus. Vor allem aber ist absolut nicht vorhersehbar, welcher der Passagiere als Monsterfutter enden wird – und wer nicht. „Pitch Black“ entzieht sich in Sachen Personenkonstellationen jedem Klischee und erzeugt auf diese Art und Weise Spannung. Dass Vin Diesel darüber hinaus den Begriff Coolness ganz neu definiert, ist das Sahnehäubchen auf einem richtig geilen Film!